Kunst
ARCHIV - 18.09.2020, Gro

Ein Privatsammler aus Asien hat das Bild "Show Me The Monet" des mysteriösen Künstlers Banksy beim Auktionshaus Sotheby's ersteigert. Bild: PA Wire / Jonathan Brady

Banksy-Gemälde für mehr als 8 Millionen Euro versteigert

Ein dem französischen Impressionisten Claude Monet nachempfundenes Gemälde des mysteriösen Künstlers Banksy ist in London für 7.6 Millionen Pfund (etwa 8.4 Millionen Euro) versteigert worden. Das Bild "Show Me The Monet" war zuvor auf drei bis fünf Millionen Pfund geschätzt worden, wie das Auktionshaus Sotheby's nach der Versteigerung am Mittwochabend in London mitteilte. Käufer sei ein Privatsammler aus Asien.

Nur ein Bild von Banksy war bisher teurer

Es sei der zweithöchste Auktionspreis für ein Gemälde des geheimnisumwitterten Straßenkünstlers, hieß es weiter. 2019 kam ein Gemälde, welches das britische Parlament voll besetzt mit Schimpansen zeigt, auf die bisherige Rekordsumme von umgerechnet rund elf Millionen Euro.

Das Ölgemälde "Show Me The Monet" basiert auf dem Werk "Die japanische Brücke" des französischen Impressionisten Claude Monet (1840-1926). Anders als im idyllisch wirkenden Original sind in Banksys gesellschaftskritischen Version zwei im Seerosenteich dümpelnde Einkaufswagen und ein orange-weißer Leitkegel zu sehen.

Banksy: Große Unternehmen schlimmer als Sprayer und betrunkene Teenager

Der vornehmlich als Straßenkünstler bekannte Banksy malte das Gemälde im Jahr 2005 für die Ausstellung "Cruide Oils". Damals schrieb der Künstler laut Sotheby's zu seinem Werk: "Den wirklichen Schaden an unserer Umwelt richten nicht Grafitti-Künstler oder betrunkene Teenager an, sondern große Unternehmen und faule Architekten."

Banksys Identität gibt Rätsel auf. Bekannt ist, dass er aus Bristol im Südwesten Englands stammt und Ende der 90er Jahre nach London kam. Einen Namen machte er sich mit gesellschaftskritischen und meist kontroversen Motiven, die oft überraschend auftauchen.

(mse/dpa)

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