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A 'Rana del Loa' (Loa's Frog), under danger of extinction, is pictured inside a laboratory where has been successfully reproduced, in Santiago, Chile, October 20, 2020. Picture taken October 20, 2020. Parquemet/Handout via REUTERS THIS IMAGE HAS BEEN SUPPLIED BY A THIRD PARTY. NO RESALES. NO ARCHIVES. MANDATORY CREDIT

14 völlig dehydrierte Frösche wurden aufgepäppelt und haben inzwischen 200 Nachkommen gezeugt. Bild: reuters / PARQUEMET

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Bedrohte Frösche gerettet: 14 Tiere sichern ganze Art

Erfolg für die Artenvielfalt: In Chile haben Wissenschaftler eine vom Aussterben bedrohte Frosch-Art gerettet. Es sei gelungen, 200 Nachkommen der Loa-Frösche aufzuziehen, teilte der Nationalzoo von Santiago mit.

Im August waren die wohl letzten 14 Exemplare völlig dehydriert in einem kleinen Wasserkanal in der Stadt Calama entdeckt worden – neben 600 verendeten Fröschen. Die lebenden Tiere wurden daraufhin in den Zoo gebracht und erfolgreich vermehrt.

Die nur sechs Zentimeter großen Frösche waren laut den Wissenschaftlern am Ende ihrer Kräfte. Es sei jedoch gelungen, die seltenen Loa-Frösche so gut aufzupäppeln, dass sie Nachkommen zeugen konnten.

Durch Raubbau und Dürre beinahe ausgestorben

"Wir mussten die exakten Wasserbedingungen wie im Norden unseres Landes nachbilden, um die Tiere am Leben zu erhalten", sagte die Direktorin des Nationalzoos, Alejandra Montalba.

"Heute haben wir großartige Nachrichten für das globale Ökosystem", feierte Felipe Ward, Chiles Minister für Wohnungsbau und Stadtentwicklung, den Erfolg.

Die Frösche stammen ursprünglich aus den Feuchtgebieten nahe des Loa-Flusses in der Atacamawüste. Der natürliche Lebensraum der Tiere im Norden Chiles ist durch menschlichen Raubbau und einer seit mehr als einem Jahrzehnt anhaltenden Dürre jedoch stark bedroht.

(ftk/afp)

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Population verdoppelt: Kenias Elefanten erleben Babyboom

Das Elefantenleben ist kein leichtes: Wilderer wollen mit ihren Stoßzähnen aus Elfenbein Geld verdienen, in der traditionellen ostasiatischen Medizin werden eben diese als Heilmittel gehandelt. Und dann sind da noch ständig diese schlecht gekleideten Touristen, die auf Safari ihr Smartphone so lange auf die Dickhäuter richten, bis sie möglichst possierlich dreinschauen.

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