Gute Nachricht
View outside airplane window. Air asia boeing.

Fliegen soll in Zukunft umweltfreundlicher werden. Bild: iStockphoto / Sonnerie

Gute Nachricht

Boeing will Passagierflugzeuge mit Öko-Antrieb bauen

Momentan, im tiefsten Winter und Corona-Koller, können wir nur davon träumen, endlich mal wieder zu verreisen – an weiße Strände, in fremde Städte oder in die Berge. Richtig weit weg kommen wir am besten mit dem Flugzeug. Damit wir dabei aber kein schlechtes Gewissen mehr bekommen, muss Fliegen in Zukunft deutlich umweltfreundlicher werden.

Gute Nachrichten gibt es diesbezüglich von dem US-Flugzeugbauer Boeing: Das Unternehmen will bis zum Jahr 2030 vollständig mit Öko-Kraftstoffen angetriebene Passagiermaschinen entwickeln. Dafür habe Boeing bereits in den vergangenen Jahren Tests mit sogenannten nachhaltigen Flugzeugtreibstoffen (SAF) vorgenommen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Zu diesen zählen unter anderem pflanzliche Stoffe, recycelte Haushaltsabfälle oder gebrauchtes Küchenöl.

Alternative Kraftstoffe können CO-Ausstoß um 80 Prozent senken

Das erste Flugzeug, das neben Kerosin auch mit Biotreibstoff betankt werden konnte, war im Jahr 2008 gestartet. Bislang dürfen international Flugzeuge aber nur bis zur Hälfte mit nachhaltigen Treibstoffen angetrieben werden. Boeing drängt deshalb auf eine rasche Änderung der internationalen Vorschriften. Damit der Luftfahrtsektor seinen CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2050 um die Hälfte im Vergleich zum Jahr 2005 senken könne, müssten vollständig mit Biokraftstoffen angetriebene Maschinen deutlich früher zugelassen werden, erklärte Boeing.

Nach Angaben des internationalen Luftfahrtverbands IATA können alternative Kraftstoffe den CO2-Ausstoß im Vergleich zu reinem Kerosin unterm Strich um 80 Prozent senken. Im Herbst hatte der Verband zu größeren Anstrengungen bei Forschung und Entwicklung in dem Bereich aufgerufen.

(sb/dpa)

Analyse

Die Deutsche Bahn droht gerade, das nächste große Ding zu verschlafen

Bei der Abfahrt spielt eine Blechbläser-Band die Europahymne, bei der Ankunft gehen die Passagiere über einen roten Teppich: Schon lange hat kein Zug mehr so eine große Euphorie ausgelöst wie der, der in der Nacht zwischen 19. und 20. Januar 2020 von Wien nach Brüssel fährt. Es ist der erste Nachtzug seit 16 Jahren zwischen der österreichischen und der belgischen Hauptstadt. Und es ist ein Zug, der für eine Wiedergeburt stehen soll: die Wiedergeburt der Nachtzüge.

In einem Liege- oder …

Artikel lesen
Link zum Artikel