Österreich
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.
Bild

Wiener Anwalt gesteht, am Strache-Video mitgewirkt zu haben

Um die Hintermänner des Strache-Videos ranken sich viele Spekulationen. Eine davon war: Ein Wiener Anwalt soll die Aufnahmen in Ibizia initiert haben, die letztlich zum Fall von Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) führten.

Das bestätigte nun in einem Schreiben der Anwalt des Anwalts – zumindest in Teilen. Aus dem Schreiben geht hervor, dass der Anwalt zumindest an dem Video mitgewirkt hat. In einer Pressemitteilung des Anwalts, aus dem der "Standard" zitiert, heißt es:

"Namens meines Mandanten, einem Rechtsanwalt in Wien, wird mitgeteilt: Es handelte sich um ein zivilgesellschaftlich motiviertes Projekt, bei dem investigativ-journalistische Wege beschritten wurden."

Weiter steht in der Pressemitteilung: "Mein Mandant hat jedenfalls kein strafbares Verhalten gesetzt noch hat er an einem solchen mitgewirkt."

Und: "Zu den Videoaufnahmen ist im Übrigen festzuhalten, dass ein verdeckter Kameraeinsatz im Enthüllungsjournalismus zur Aufdeckung von Missständen zulässig und durch die Meinungsfreiheit geschützt ist."

Auch der "Bild"-Zeitung liegt das Schreiben vor:

Offen ist weiterhin, wer die angebliche Oligarchennichte war, die in dem Strache-Video zu sehen ist.

"Oe24" hatte zunächst berichtet, es handele sich dabei um eine russische Schauspielerin. Die österreichische Nachrichtenseite veröffentlichte auch den vollen Namen und ein Foto der Schauspielerin. Auf Instagram kündigte die Russin nun rechtliche Schritte an, wie der "Standard" berichtet.

Das müsst ihr über das "Ibiza-Gate" wissen:

Vor einer Woche hatten "Spiegel" und "Süddeutsche Zeitung" über ein brisantes Video aus dem Jahr 2017 berichtet. In den Aufnahmen ist Strache und der FPÖ-Politiker Johann Gudenus zu sehen, wie sie mit einer angeblichen Russin über einen Kauf der "Kronen"-Zeitung reden – und der Frau die Abgabe von Staatsaufträgen in Aussicht stellen, sollte die FPÖ die Wahl gewinnen.

Das sogenannte "Ibiza-Gate" führte zu einer Regierungskrise. FPÖ-Politiker Herbert Kickl wurde als Innenminister entlassen, weil er zur Zeit der Entstehung des Videos FPÖ-Generalsekretär war und aus Sicht des Bundeskanzlers Sebastian Kurz nun gegen sich selbst ermitteln müsste. Aus Solidarität mit Kickl traten alle FPÖ-Minister zurück, inzwischen wurde eine Übergangsregierung unter der Leitung von Kurz eingesetzt.

(ll)

Diese vier Vorurteile füttern Rechtspopulisten

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Alle jammern ständig übers Wetter – ein Psychiater klärt auf, warum

Link zum Artikel

Helene Fischer mit Ex Florian Silbereisen auf Jacht gesichtet – seine ehrlichen Worte

Link zum Artikel

Interview aufgetaucht: So lange stand Tom Kaulitz schon auf Heidi Klum

Link zum Artikel

Dieter Bohlen über Helene Fischers Mega-Flop: "Das Problem erklär ich dir!"

Link zum Artikel

Hartz-IV-Empfängerin erhebt Vorwürfe gegen Jobcenter – jemand schreitet ein

Link zum Artikel

Jacht-Milliardär ersteigerte wohl Auftritt von Helene Fischer – so viel kostete es

Link zum Artikel

Heidi Klum postet haariges Bett-Video mit Tom – ihre Fans sind, äh, verstört

Link zum Artikel

Wir haben mit Hartz-IV-Empfängern kein Mitleid – das muss sich ändern

Link zum Artikel

Mats Hummels zum BVB: Cathy setzt Gerüchten um Umzug ein Ende

Link zum Artikel

Millionen sahen Hartz-IV-Empfänger bei "Armes Deutschland" – jetzt rechnet er mit RTL 2 ab

Link zum Artikel

Capital Bra will Helene Fischer nach Mega-Flop helfen: "Wir holen die da raus"

Link zum Artikel

"Wirklich verwirrend" – "Dark"-Star verrät, wie er am Set den Überblick behielt

Link zum Artikel

Mitten in der Grillsaison: Bei Edeka gibt es Ärger um Ketchup

Link zum Artikel

"In BVB-Bayern-Wendebettwäsche geschlafen"– die lustigsten Reaktionen zum Hummels-Wechsel

Link zum Artikel

Mit diesen 4 Tipps umgehst du die langsamste Kasse im Supermarkt

Link zum Artikel

Heidi Klum postet Oben-Ohne-Video – das sagt Lena Meyer-Landrut dazu

Link zum Artikel

Sommer bei H&M: Das sind die ekligsten Dinge, die mir als Verkäuferin passiert sind

Link zum Artikel

Das deutsche Badewasser ist hervorragend – nur nicht an diesen 6 Orten

Link zum Artikel

Mats Hummels für 38 Mio. zurück zum BVB: Warum ich als Fan sauer wäre

Link zum Artikel

9 Frauen aus den Anfängen des Rock'n'Roll, die die Musikwelt auf den Kopf stellten

Link zum Artikel

Ich wollte Eltern überzeugen, dass Impfen schlecht ist – und scheiterte glücklicherweise

Link zum Artikel

"Soll ich hier den Clown machen?": Kollegah rastet wegen Schweizer Festival aus

Link zum Artikel

Aldi schafft die Kasse ab: Discounter testet wegweisendes Konzept in China

Link zum Artikel

Diese Bilder von den Protesten in Hongkong geht gerade um die Welt

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Trump setzte Kopfgeld auf unschuldige Schwarze aus – jetzt melden sie sich zu Wort

Einer von fünf in New York unschuldig verurteilten Minderjährigen hat den heutigen US-Präsidenten Donald Trump scharf angegriffen.

"Als Trump in ganzseitigen Anzeigen in New Yorker Zeitungen unsere Hinrichtung forderte, hat er ein Kopfgeld auf uns ausgesetzt", sagte Yusef Salaam am Freitag bei einem Empfang der Bürgerrechtsorganisation American Civil Liberties Union (ACLU) in Los Angeles zu Ehren der fünf Männer.

Der damalige Immobilienmogul Trump hatte 1989 Anzeigen geschaltet, in denen er wegen …

Artikel lesen
Link zum Artikel