Alltagsfrage
FRANCE - FOOD ILLUSTRATION Gabriel, 15 years old, eats a burger and fries during his lunch break. June 19, 2020, Paris, France. PARIS FRANCE PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: xLaurexBoyerx HL_LBOYER_1180240

Sieht so lecker aus, und ist so schwer zu essen: Der beliebte Gourmetburger. Bild: imago images / Hans Lucasr

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Der Japan-Griff macht Burger-Essen zum Kinderspiel

Burgeramt, Burgermeister oder Reichenburger in der Reichenberger Straße – kreative Namen für Gourmet-Burger sind nicht nur in Berlin voll im Trend. Und Burger sind ja auch superlecker. Dennoch, für ein Date zum Beispiel sind sie nicht unbedingt geeignet, ist es doch meist ein Schlachtfeld, das wir nach dem Essen auf Teller, Gesicht und Hemd hinterlassen.

Ja, Burger sind ein kompliziertes Gericht. Ein Fingerfood, das uns allzu oft zwischen selbigen zerfällt und Sauereien auf dem Teller, dem Tisch und unserer Kleidung hinterlässt. Aber warum ist das so? Warum sehen wir nach dem Burger-Verzehr immer aus wie ein Kleinkind nach dem Spaghetti-Essen? Ist es vielleicht sogar möglich, zu verhindern, dass der Burger nach zwei Bissen auseinander fällt?

Watson hat die Lösung. Wir verraten euch drei Tipps, wie ihr euren Burger komfortabel und nahezu unfallfrei essen könnt.

Der Japan-Griff

Die meisten Burger sind zu groß, um sie in nur eine Hand zu nehmen. Aber ihn einfach mit beiden Händen essen, ist auch nicht die Lösung. Zumindest nicht nur das. Denn drei japanische Wissenschaftler haben untersucht, wie man seinen Burger möglichst sauber essen kann.

Der "Japan-Griff" ist die Lösung der Untersuchung. Um seinen Burger so ästhetisch wie möglich zu verzehren, soll man die Daumen und die kleinen Finger an den Boden des Burgers halten. Mit den übrigen Fingern soll man in gleichem Abstand die Oberfläche halten. Auch dann solltet ihr nicht zu fest zupacken, sonst drückt ihr die Soße raus und die Mission ist gescheitert.

Dreht den Burger doch um

Es ist ebenso simpel wie effektiv. Das obere Burgerbrötchen ist meist deutlich dicker als das untere. Wir raten daher: Dreht den Burger doch einfach mal um. Die Flüssigkeit sickert nach unten. Die untere Brothälfte hält aber deutlich kürzer stand, als die obere Brothälfte. Naheliegend eigentlich. Aber wie soll man darauf kommen, wenn einem der Burger immer anders herum serviert wird? Naja, jetzt wisst ihr es.

Vor dem Spiel gilt: Aufwärmen

Wie der "Stern" berichtet, empfehlen Zahnärzte die Kaumuskulatur etwas aufzuwärmen, bevor man einen Burger isst, der teilweise weit größer als der eigene Mund sein kann. Hierzu wird empfohlen, den Mund vor dem Essen ein paar mal weit aufzumachen und wieder zu schließen. Dann kann es losgehen.

Bonus: Mit Messer und Gabel essen

Sollte keiner der drei obigen Tipps infrage kommen, gibt es immer noch die Möglichkeit, zu Messer und Gabel zu greifen.

Wenn der Burger zu hoch wird, könnt ihr jedoch auch mit dem Besteck nichts mehr ausrichten – außer, ihr stecht erbarmungslos die halbe Gabel durch den dicken Burger und säbelt euch eine gefühlte halbe Stunde durch das Brötchen. Wer darauf keine Lust hat, muss einfach akzeptieren, dass das Projekt Burgeressen wohl zum Scheitern verurteilt ist – oder ihr halt beim und nach dem Essen nicht mehr ganz so elegant ausseht.

(vdv)

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