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AUSTRIA - HEALTH - VIRUS Kunden steht dicht gedrängt in einer Schlange vor einem Schuhgeschäft in der grössten wiener Einkaufstrasse Mariahilferstrasse in Wien am 20. April 2020. Nach dem Ausbruch des neuen Coronavirus COVID-19 muss in Österreich ein Mindestabstand von mindestens 1 Meter zwischen nicht zusammen wohnenden Menchen eingehalten werden. Das tragen einer Schutzmaske im Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln ist obligatorisch. /// Customers are crowded in line in front of a shoe store in Vienna s largest shopping street Mariahilferstrasse in Vienna on April 20, 2020. Fahrgäste mit Schutzmasken in einer Strassenbahn in Wien am 20. April 2020. Nach dem Ausbruch des neuen Coronavirus COVID-19 muss in Österreich ein Mindestabstand von mindestens 1 Meter zwischen nicht zusammen wohnenden Menchen eingehalten wer PUBLICATIONxNOTxINxAUT

In Österreichs Hauptstadt Wien steigen die Neuinfektionen wieder an – nun erklärt Deutschland sie zum Risikogebiet. Bild: www.imago-images.de / ALEX HALADA

Deutschland erklärt Wien und weitere Regionen in Europa zum Risikogebiet

Wegen der gestiegenen Zahl von Corona-Neuinfektionen hat die Bundesregierung neben der österreichischen Hauptstadt Wien etliche weitere Regionen in mehreren europäischen Ländern zum Risikogebiet erklärt – und entsprechende Reisewarnungen ausgesprochen. Das bundeseigene Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlichte am Mittwoch eine aktualisierte Liste der Corona-Risikogebiete, auf der diese Gebiete als Risikogebiete aufgeführt sind.

Zentrales Kriterium für die Einstufung als Risikogebiet ist, in welchen Staaten oder Regionen es in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 Neuinfizierte pro 100 000 Einwohner gegeben hat. Die Warnung des Auswärtigen Amtes vor "nicht notwendigen, touristischen Reisen" dorthin folgt in der Regel nach kurzer Zeit.

Für deutsche Urlauber bedeutet die Rückkehr aus einem Risikogebiet einen Corona-Pflichttest und gegebenenfalls auch Quarantäne, bis ein negatives Testergebnis vorliegt.

Eine Reisewarnung ist zwar kein Verbot, soll aber eine erhebliche abschreckende Wirkung haben. Allerdings hat sie auch eine positive Seite für Verbraucher: Sie ermöglicht es Reisenden, Buchungen für Pauschalreisen kostenlos zu stornieren.

Neben Wien gelten folgende neue Reisewarnungen:

Frankreich

Die Reisewarnung wurde die Region Hauts-de-France ganz im Norden der französischen Republik sowie das Überseegebiet La Réunion ausgedehnt. Als Risikogebiete galten zuvor bereits die Regionen Île-de-France mit der Hauptstadt Paris, Provence-Alpes-Côte d'Azur, Occitanie, Nouvelle-Aquitaine, Auvergne-Rhone-Alpes, die Mittelmeerinsel Korsika sowie weitere Überseegebiete

Niederlande

Auch die Provinz Nordholland mit der Hauptstadt Amsterdam sowie das dicht besiedelte Südholland mit dem Regierungssitz Den Haag und der Hafenmetropole Rotterdam sind von der Reisewarnung betroffen.

Schweiz

Ausweitung der Reisewarnung auf den Kanton Freiburg. Zuvor galt das bereits für die Kantone Genf und Waadt.

Kroatien

Ausweitung der Reisewarnung auf die Gespanschaften Brod-Posavina und Virovitica-Podravina, nachdem bereits fünf weitere Regionen als Risikogebiete galten.

Tschechien

Eine Reisewarnung gilt nun auch für die Mittelböhmische Region rings um die Hauptstadt Prag, die bereits seit rund einer Woche als Risikogebiet gilt.

Ungarn

Reisewarnung für die Hauptstadt Budapest.

Rumänien

Auch für weitere Regionen in Rumänien wurden Reisewarnungen ausgesprochen, zudem die Warnungen vor Reisen in zwei Regionen aufgehoben.

(lau/dpa)

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