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Bild: www.imago-images.de / Sven Severing

Lidls nächster Coup: Discounter will Aldi mit dessen eigenen Waffen schlagen

Lidl greift an: Mit einem neuen Konzept möchte der Discounter sein Marktpotenzial in Deutschland besser nutzen. Dazu schaut er sich laut "Lebensmittel Zeitung" eine Taktik von Konkurrent Aldi ab und teilt das Vertriebsgebiet ebenfalls in Nord und Süd auf. So möchte Lidl besser auf die Gegebenheiten und den Wettbewerb vor Ort eingehen.

Damit dies gelingt, gibt es nun auch eine neue Führungsebene, die eine Stufe unter Deutschland-Chef Matthias Oppitz und Vize-Chefin Julia Kern steht. Zum einen gibt es Nord-Chefin Olivia Rabys, an sie berichten die 22 Regionalgesellschaften des Discounters im Norden Deutschlands. Zum anderen gibt es Süd-Chef Jens Stratmann. Er ist Ansprechpartner für die 17 Süd-Gesellschaften.

Lidl bleibt einheitliches Unternehmen

Von der neuen Vertriebsorganisation sind wohl die Betreuung der Filialen und die Expansion sowie Logistik betroffen. Gesellschaftsrechtliche Veränderung gibt es hingegen nicht. Lidl bleibt also weiter ein einheitliches Unternehmen und auch der Einkauf bleibt zentral organisiert. Dies ist ein wichtiger Unterschied zu Aldi, wo die Aufteilung bereits durch die beiden unterschiedlichen Logos deutlich wird.

Klaus Gehrig, Aufsichtsrat-Chef von Lidl, wollte eigentlich schon vor Jahren die Vertriebsstruktur nach dem Vorbild von Aldi ändern. Er ist sich sicher, dass Lidl mit der Veränderung nun schneller auf den jeweiligen, örtlichen Markt reagieren kann.

(pas)

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