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Male courier showing damaged box, cheap parcel delivery, poor shipment quality

Gut verpackt waren die Geschenke wohl schon. Geholfen hat ihnen das aber nicht. Bild: gettyimages

Geklaute Weihnachtspakete in Neukölln: DHL-Zusteller entlassen

Es ist die etwas andere Weihnachtsgeschichte. In Berlin-Neukölln sind Pakete mit Geschenken verschwunden – und dann in einem Gebüsch wieder aufgetaucht. Der Inhalt wurde großteils geplündert.

Inzwischen ist auch klar, wer der Übeltäter war. Es handelt sich um einen Zusteller, der für ein DHL-Subunternehmen arbeitet. Das berichtet der "rbb". Er soll inzwischen entlassen worden sein und ein Hausverbot bekommen haben, eine Anzeige sowieso.

Weihnachten zum Teil gerettet

Der Bote soll den Inhalt der meisten Pakete an sich genommen gehaben, die geplünderten Päckchen ließ er in einem Gebüsch verschwinden. Dort entdeckten sie Anwohner und machten über die Adressaufkleber einen Empfänger aus: Jonas Wegener.

Wegener wiederum begab sich selbst zum Fundort und fand dort ein Paket, das noch nicht geleert worden war. Es handelte sich um ein Geschenk für einen Jungen namens Mino. Die Adresse war nicht mehr erkennbar. Dank einer Suchanfrage bei Instagram konnte das Kind gefunden werden – wenigstens für Mino ist Weihnachten also gerettet.

DHL bemüht sich eigenen Angaben zufolge nun darum, möglichst alle betroffenen Empänger ausfindig zu machen.

Zustellung am Limit

Paketdienste wie DHL oder Hermes stehen immer wieder in der Kritik für ihren Umgang mit Zustellern. Diese müssen laut einer "Bild"-Recherche von 2018 20 Pakete pro Stunde zustellen. Besonders stressig ist für die Zusteller die Weihnachtszeit, in der besonders viele Päckchen und Pakete verschickt werden.

(om)

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