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Jetzt offiziell: AKK will die neue Merkel werden, aber keinen Wahlkampf führen

Annegret Kramp-Karrenbauer mischt nun offiziell im Wahlkampf um die CDU-Spitze mit. Den Wahlkampf Wahlkampf nennen, will sie aber nicht. Das sagte sie am Mittwoch bei der offiziellen Bekanntgabe ihrer Kandidatur. Es gehe um eine Auswahl von Alternativen, so Kramp-Karrenbauer. "Deswegen führe ich auch keinen Wahlkampf gegen andere."

Sie warb um einen Erneuerungsprozess innerhalb der CDU, sprach von Digitalisierung und gefühlter Sicherheit. Und erinnerte an ihre achtmonatige Zuhörtour durch die Partei. Dabei habe sie den Frust der Mitglieder gespürt. Mit dieser Vorstellung hat der CDU-interne Wahlkampf, der keiner sein soll, gute vier Wochen vor der Wahl zum Parteivorsitz im Dezember endgültig begonnen.

Wer macht das Rennen in der CDU?

Am Morgen war die 56-Jährige Kramp-Karrenbauer bereits einstimmig vom Landesvorstand ihrer Partei als Kandidatin der Saar-CDU nominiert worden. 

Seit Angela Merkel bekannt gegeben hatte, nicht mehr für den Vorsitz der CDU zu kandidieren, schießen die Bewerber in der Union wie Pilze aus dem Boden. Mittlerweile sind es zwölf, die im Dezember in Hamburg antreten wollen.

Die aussichtsreichsten sind neben Kramp-Karrenbauer Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

(ts/ dpa)

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