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Bayern-Maske auf dem Mund, den Plan in der Hand: Ministerpräsident Markus Söder erklärte am Dienstag die bayerische Exit-Strategie aus dem Lockdown. Bild: picture alliance / Sven Simon

Schulen, Hotels, Biergärten: Was wann in Bayern öffnet

Die bayerische Staatsregierung hat am Dienstag ihren "Bayern-Plan" vorgestellt. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sprach von "vorsichtigen Schritten", im "Einklang und im Gleichklang mit den Vorsichtigen"."Wir werden schrittweise vorsichtig öffnen, zeitlich später als andere", stellte Söder klar.

Er berief sich dabei auf Virologen und die "eindeutigen Erfolge" der Maßnahmen der vergangenen Wochen. Entscheidungsgrundlage seien die Zahlen. "Nur die sind für uns relevant". Die Öffnungen und Lockerungen würden dynamisch an die Zahlen angepasst. Steigen die Infektionszahlen, können diese wieder zurückgenommen werden. Söder sprach von einer "atmenden Strategie".

Für eine zweite Welle, wie sie heute auch RKI-Chef Lothar Wieler ankündigte, sieht Söder Bayern gerüstet. "Wir sind auf alle Eventualitäten vorbereitet", sagte der CSU-Politiker. Er stellte klar: "Der Schutz der Gesundheit ist oberstes Gebot." Gleichzeitig wolle Bayern auch die Bedürfnisse der Jüngeren berücksichtigen.

Bayerns Plan im Überblick

Söder akzeptiert Kritik nicht – und kritisiert selbst

Kritik, nach der Bayern einen Tag vor der Beratung über Lockerungen zwischen Bund und Ländern am Mittwoch heute vorgeprescht sei, wischte Söder beiseite. Das bayerische Vorgehen sei legitim. "Wir machen keine plumpe Öffnung. Das, was wir machen, ist ja ein Modell", verteidigte er seinen "Bayern-Plan".

Bisher habe es in allen Bundesländern immer viel Stückwerk bei den Lockerungen gegeben, "eine große Strategie dahinter war nicht erkennbar. Daher haben wir uns entschieden, einen langfristigen, in sich geschlossenen Plan vorzulegen."

Im Gegenzug kritisierte er Sachsen-Anhalt dafür, wieder Treffen von bis zu fünf Menschen zu erlauben. "Herzstück ist die Kontaktbeschränkung." In Bayern heißt das: Familie ja, Freunde nein.

(pcl/ mit rts/dpa/AFP)

Neuer Plan der Bundesregierung: Corona-Impfung ab April beim Hausarzt

Die Bundesregierung arbeitet an einer Strategie, wie Impfstoff an die bundesweit rund 100.000 Arztpraxen verteilt werden kann. Die Bevölkerung soll dann künftig dort geimpft werden. Das erfuhr das Wirtschaftsmagazin „Business Insider“ aus Regierungskreisen. Damit sollen die bundesweit rund 400 Impfzentren schrittweise aufgelöst werden. Bereits ab April, wenn deutlich mehr Impfstoff vorhanden sein soll, könnten sich Impfwillige bei ihrem Hausarzt melden, so der Plan.

Über die Hausärzte wären …

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