Deutschland
Bild

Bild: imago

"Lahmarschig", "unfähig": Edeka wehrt sich gegen Kunden, die Mitarbeiter beschimpfen

Sie werden von unfreundlichen Kunden seit Monaten als "lahmarschig" oder "unfähig" beschimpft; manchmal sogar als "Arschlöcher". So geht es den Mitarbeitern der Edeka-Filiale in Gifhorn in Niedersachsen – und das anscheinend schon seit Monaten. Doch nun wehrt sich der Laden auf Facebook:

Mit diesem Post wehrt sich Edeka gegen die pöbelnden Kunden:

Darin heißt es unter anderem:

"Leider müssen wir seit einigen Monaten feststellen, dass sich die Art, Weise und besonders der Ton bei einer sehr geringen Zahl von Kunden geändert hat, was wir gerade in der heutigen Zeit und im Zusammenhang der politischen Entwicklung in unserem Land für außerordentlich bedenklich halten."
"Da wird teilweise nicht mehr sachlich argumentiert oder sich für die Ansicht der anderen Seite interessiert, sondern es wird beim kleinsten Anlass gepöbelt, geschimpft und beleidigt."
"Auch wenn es vielleicht manchen schwer fällt es zu begreifen: In jedem Arbeitskittel steckt ein Mensch. Wir werden es daher nicht mehr länger akzeptieren, dass diese Menschen, die unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind, von einer absoluten Minderheit der Kunden derart behandelt werden."

Inzwischen wurde der Post über 30.000 Mal geteilt und hat etliche zustimmende Kommentare, wie:

"Endlich mal ein Einzelhändler, der sich nicht alles gefallen lässt und auch mal seine Mitarbeiter schützt. Top."

Nutzer auf Facebook

Was passiert nun mit den pöbelnden Kunden bei Edeka?

Wie Edeka ankündigte, werden Kunden, die Mitarbeiter beleidigen, von jetzt an des Hauses verwiesen oder sogar angezeigt.

(hd)

Instagram vs. Realität – 14 Vorher-nachher-Bilder mit lächerlich großem Unterschied

Kein Trinkgeld? Du bist nicht pleite, sondern geizig

Play Icon
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

AKK bietet Rückzug an – doch nach Merz' Rede scheint klar: Der Sturz bleibt aus

Es war die große Frage vor dem CDU-Parteitag in Leipzig: Zerlegt sich die CDU mit nicht enden wollenden Personaldebatten weiter, ähnlich wie es die SPD vorgemacht hat? Oder schafft es die Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer, das Delegiertentreffen doch zum ersehnten Arbeitsparteitag zu machen?

Grund für die Aufregung war nicht nur das unglückliche Auftreten von AKK in den vergangenen Monaten, weswegen ihre Beliebtheitswerte am Boden sind und die Führungsfrage von einzelnen in der Partei …

Artikel lesen
Link zum Artikel