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Bild: imago images/watson-montage

Spahn fordert 14-Euro-Mindestlohn in der Pflege – was die SPD dazu sagt

Er hat es wieder getan. Jens Spahn hat sich mit einem Vorstoß ins Gespräch gebracht. In einem ARD-Interview plädierte der Gesundheitsminister für einen Mindestlohn in der Pflege in Höhe von 14 Euro. Ziel ist es, den Pflegeberuf attraktiver zu machen. Denn in Deutschland herrscht Pflegenotstand.

Dem ARD-Hauptstadtstudie antwortete Spahn auf die Frage, wie viel seiner Meinung nach Pflegekräfte verdienen müssten:

"Gute 14 Euro – und das ist immer noch wirklich ein Mindestlohn. Gleichwohl muss man auch da sagen, gerade in der Altenpflege verdienen Zigtausende zum Teil deutlich weniger als diese 2500 Euro."

tagesschau.de

Ein Vorschlag, den man eher in der Linkspartei vermutet hätte. Die fordert nämlich einen Mindestlohn in der Altenpflege von 14,50 Euro.

Spahn aber wolle beim Mindestlohn zwischen Fachkräften und Hilfskräften unterscheiden, sagte er der ARD. Und auch regional könne man den Mindestlohn unterschiedlich gestalten.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD und Gesundheitsexperte Karl Lauterbach begrüßte den Vorstoß grundsätzlich. "Darüber können wir reden", twitterte er. Kritisierte aber gleichzeitig: "Dann muss Spahn aber auch bereit sein, die Eigenbeteiligung der Angehörigen zu senken."

Wie eine Erhöhung des Mindestlohns in der Pflege bezahlt werden soll, sagte Spahn im ARD-Interview nicht. Sein Ministerium arbeite allerdings an einem Konzept, dass Pflegebedürftige und deren Angehörige entlasten soll.

(ts)

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