WITTENBERG, GERMANY - MAY 06: Kevin Kühnert, head of Jusos, the youth arm of the German Social Democrats (SPD), poses for a photo during an event to promote SPD candidates in local city council elections on May 6, 2019 in Wittenberg, Germany. Kühnert recently made international headlines by voicing his opinion that large German corporations like BMW should be collectivized in order to democratize corporate profits. Many German politicians, including within the SPD, reacted to his comment with sharp criticism. (Photo by Jens Schlueter/Getty Images)

Der Voristzende der Jusos: Kevin Kühnert. Bild: Getty Images Europe / Jens Schlueter

Kühnert gibt Juso-Vorsitz auf und will für Bundestag kandidieren

Juso-Chef Kevin Kühnert will sein Amt im November vorzeitig aufgeben und bei der Wahl 2021 für den Bundestag kandidieren. Die Neuwahl des Juso-Vorstands werde deshalb um ein Jahr vorgezogen, berichtete der Berliner "Tagesspiegel" am Montagabend.

Ein personeller Wechsel bei der SPD-Nachwuchsorganisation rechtzeitig vor der Bundestagswahl sei der "bestmögliche Zeitpunkt", sagte Kühnert der Zeitung. Seine Nachfolgerin oder sein Nachfolger hätten es verdient, "dem SPD-Wahlkampf den eigenen Stempel aufzudrücken". Kühnert deutete demnach an, dass er eine Nachfolgerin favorisiert.

Außerdem kündigte der Juso- und Vize-Parteichef an, dass er bei der Bundestagswahl im Herbst 2021 im Berliner Wahlkreis Tempelhof-Schöneberg antreten möchte. Dieser Wunsch sei im SPD-Kreisvorstand "sehr wohlwollend" aufgenommen worden.

(lin/afp)

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