Deutschland
Aktuell, 19.06.2020, Duesseldorf Statement von NRW Ministerpraesident Armin Laschet zur aktuellen Lage im Kreis Guetersloh und den Massnahmen im Zusammenhang dem dem Corona Ausbruch beim Fleischproduzenten Toennis | Verwendung weltweit

Armin Laschet stellt weitere Einschränkungen für den Kreis Gütersloh vor. Bild: picture alliance/flashpick/Jens Krick

Laschet verkündet Lockdown für den Kreis Gütersloh

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat am Dienstag verkündet, dass nach dem Corona-Ausbruch im Fleischbetrieb Tönnies im Kreis Gütersloh künftig wieder schärfere Beschränkungen gelten.

Die Landesregierung werde "für den gesamten Kreis Gütersloh einen Lockdown verfügen". Im Kreis Gütersloh handele es sich um das bisher "größte Infektionsgeschehen" in NRW und in Deutschland.

Laschet: "Das hat es in Deutschland noch nicht gegeben"

Erstmals in Deutschland werde ein Landkreis wegen des Corona-Infektionsgeschehens wieder auf die Schutzmaßnahmen zurückgeführt, die noch vor einigen Wochen gegolten hätten, betonte Laschet. "Das hat es in Deutschland noch nicht gegeben", erklärte er weiter. "Diese Sondersituation müssen wir jetzt bestehen."

Der Ministerpräsident betonte: "Das ist eine beschränkte Maßnahme zur Vorsicht. Wir werden die Maßnahme so schnell wie möglich wieder zurücknehmen, wenn wir Sicherheit über das Infektionsgeschehen haben."

Das Zentrum des Corona-Ausbruchs bei Tönnies liegt nach Aussagen von Laschet in der Fleischzerteilung. In dieser Abteilung gebe es die meisten Infizierten, sagte er. Von 1553 positiv getesteten Mitarbeitern seien nur 24 aus anderen Bereichen als der Fleischzerteilung.

(ll/mit Material der dpa)

"Ich bin es leid": Virologin Brinkmann mit leidenschaftlichem Appell

Auf der Bundespressekonferenz am Dienstag sprachen unter anderem Jens Spahn und der Vizepräsident des Robert-Koch-Instituts, Lars Schaade. Spahn sprach im Zusammenhang mit Corona von einer "Mammutaufgabe" für Regierung und Gesellschaft.

Zu Gast auf der Bundespressekonferenz war auch Virologin Melanie Brinkmann vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung. Sie kam erstmal einige Minuten zu spät, weil ihr Zug Verspätung hatte. Dafür legte sie dann umso vehementer los.

"Ich habe kein Skript …

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