Vollgelaufene Keller, überspülte Straßen – Unwetter wütet in Sachsen

Nach einem schweren Unwetter im sächsischen Vogtland haben die Menschen am Freitagmorgen mit vollgelaufenen Kellern und Verkehrsbehinderungen zu kämpfen. In und um die Gemeinden Adorf, Bad Elster und Oelsnitz wurde die Feuerwehr seit Donnerstagnachmittag zu rund 250 Einsätzen gerufen, wie ein Sprecher der Leitstelle Zwickau am Freitagmorgen sagte.

Alle Feuerwehren und das Technische Hilfswerk waren am Freitagmorgen nach wie vor im Einsatz. "Das wird noch bis in den Vormittag so weitergehen", sagte der Sprecher. "Es regnet zwar nicht mehr, aber die Keller sind vollgelaufen."

Das ist am Donnerstagabend passiert

Ein heftiges Unwetter hatte am Donnerstag das Vogtland im Bereich des Elstertales erschüttert. Schlamm und Geröll waren von angrenzenden Feldern auf zahlreiche Fahrbahnen gespült worden. Nach vorläufigen Informationen der Polizei wurde nur eine Person verletzt. In Oberhermsgrün bei Oelsnitz erlitt demnach ein Mann einen Stromschlag, als in seiner Nähe ein Blitz einschlug. Lebensgefahr bestand nicht.

Die Überschwemmungen haben einigen Schaden angerichtet:

Am Morgen war der Verkehr der Vogtlandbahn zwischen Bad Brambach und Weischlitz vollständig eingestellt. Zusätzlich waren mehrere Kommunalstraßen und zwei Bundesstraßen gesperrt.

(fh/dpa)

Exklusiv

"Eine fadenscheinige Ausrede zählt nicht": Wie die Polizei die Ausgangssperren in Großstädten überprüft

Die Inzidenz schnellt nach oben, die Belegung der Intensivbetten sowieso: Die dritte Corona-Welle ist in Deutschland angekommen. Darauf muss die Politik reagieren. Robert-Koch-Institut-Chef Lothar Wieler mahnt: "Ohne Lockdown werden viele Menschen ihr Leben verlieren".

Nun steht er wieder zur Debatte, der härtere, schärfere, krassere Lockdown. Inklusive bundesweiter Ausgangssperren, für die auch SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach seit Wochen plädiert. In vielen Bundesländern sind sie …

Artikel lesen
Link zum Artikel