Braunbaer, Wildpark, Bad Mergentheim, Baden-Wuerttemberg, Deutschland, Europa, (Ursus arctos) | Verwendung weltweit

Könnten dir bald auch wieder in freier Wildbahn begegnen: Bären. Bild: picture alliance / W. Veeser

Warum es bald wieder Bären in Deutschland geben könnte

Der Wolf ist in Deutschland längst wieder sesshaft geworden – nach Einschätzung des Bundesamts für Naturschutz (BfN) könnte in Zukunft auch der Bär zurückkehren.

"Angesichts der Bärenpopulationen zum Beispiel in Norditalien oder in Slowenien ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass irgendwann auch Braunbären wieder in Deutschland sesshaft werden."

Beate Jessel vom BfN  "taz" vom Freitag

Der Bär ist nach der Europäischen Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie eine streng geschützte Art. Auch in Deutschland ist er ebenso wie Wolf und Luchs nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt.

Was tun, wenn der Bär vor dir steht?

"Es gibt immer ein Restrisiko bei wilden Tieren", sagte Beate Jessel vom BfN. Aber die Wahrscheinlichkeit einer unangenehmen Begegnung mit einem Bären oder einem Wolf sei "ausgesprochen gering". Wichtig sei es, in Gebieten, wo diese Tiere zuwanderten, die Bevölkerung aufzuklären, wie sie sich verhalten solle. Zudem gelte es, konsequente Maßnahmen zum Schutz der Weidetiere umzusetzen.

Fast so schön wie die Nachricht, dass der Bär zurückkommt. 9 Tiere, die vornehme Blässe für den heißesten Shit halten: 

In Deutschland tauchte in den vergangenen Jahrzehnten erst einmal ein Bär auf.

Bruno der "Problembär" wurde damals vom bayerischen Ministerpräsidenten zur Chefsache erklärt: 

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Video: YouTube/BR24

Bruno war der erste Bär, der 171 Jahre nach der Ausrottung wieder Deutschland betrat. Allerdings wurde der Bär im Sommer 2006 in Bayern erschossen, weil Bruno auf der Suche nach Nahrung auch in Siedlungsnähe geplündert hatte. 

(hd/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Stiftung für Bären 03.06.2018 13:14
    Highlight Highlight Als wir 2005 im mdr eine Verhersage von Bären für Deutschland gemacht haben, wurden wir von den Journalisten ausgelacht. Damals waren unsere Bedenken geprägt von der mangelnden Einsicht und dem Unverständnis mit Bären wieder umzugehen. Prompt hat BRUNO (JJ1) diesen Sachverhalt bestätigt, etliche Bauern in Bayern haben eine Panik verbreitet, dass ihre Existenz bedroht sei. Aktuell ist es heute der Wolf. Wenn sich in Deutschland dazu etwas positives entwicklen soll, ist es angebracht auch hauptamtliche Wildhüter (Ranger) zu beschäftigen, nicht nur aufklären sondern auch handeln dürfen.
  • dmark 02.06.2018 12:54
    Highlight Highlight Ehrlich gesagt würde mir das nicht so gut gefallen. Da ich gerne in Wäldern unterwegs bin, möchte ich nicht unbedingt einem Bären begegnen, da dieser "bewaffnet" ist und ich nicht. Und schneller dürfte er auch sein.
    • Stiftung für Bären 03.06.2018 13:19
      Highlight Highlight ...geht es nur ums gefallen oder auch um die Akzeptanz, bei letzterer muss man auch Abstriche von seinem Verhalten machen.
  • WernerL 01.06.2018 20:21
    Highlight Highlight Bären in Deutschland würden mir schon gefallen. Allerdings müssen dann u.a. die Menschen in den betroffenen Regionen ihre Abfallbehälter bärensicher verschließen, damit die Tiere nicht zu den Menschen gelockt werden.
    • Stiftung für Bären 03.06.2018 13:18
      Highlight Highlight Das eine wichtige Sache der aber 100 folgen und leider sind unsere Menschen zu bequem, sich solchen Auflagen unterzuordnen. In einigen Staaten Amerikas wird das hart mit Bussgeldstrafen umgesetzt, das könnte in D wirken, denn keiner gibt gern Geld wegen Strafen aus.

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