Deutschland
BERLIN, GERMANY - APRIL 24: Activist with the Fridays for Future movement pin to lay thousands of protest signs and banners used in the protests up to this days, in front of the Bundestag during a protest against governments' climate policies, on April 24, 2020 in Berlin, Germany. The activists are turning to alternate means to raise awareness about climate change, including large-scale online activities, for today, which under normal circumstances would have been a global climate strike. Abdulhamid Hosbas / Anadolu Agency | Keine Weitergabe an Wiederverk

Die Klima-Protest von Fridays for Future vor dem Bundestag am Freitag. Bild: AA / Abdulhamid Hosbas

Fridays for Future demonstriert vor Bundestag – Neubauer spricht von "Wendepunkt"

Die Klimabewegung Fridays for Future (FFF) hat mit einer großen Kunstaktion vor dem Bundestag erneut auf die Klima-Krise aufmerksam gemacht.

Neubauer spricht von einem "Wendepunkt für 'Fridays for Future'"

In einem Gastbeitrag für den "Stern" spricht Neubauer am Freitag von einem "Wendepunkt für 'Fridays for Future'".

"Es ist der erste Tag, an dem ein globaler Klimastreik online umgesetzt wird, protesttechnisch eine kleine Revolution." Außerdem sei es der erste große Aktionstag während der Corona-Krise. "Spätestens ab heute, ab diesem ungewollten Wendepunkt, stellt sich die Frage, wie es denn nun weitergehen kann mit dem Klimaschutz – in diesem Jahr, das sich an keine Regeln hält, das alle Pläne über den Haufen wirft."

In ihrem Gastbeitrag fordert Neubauer, in der Corona-Krise auch Nachhaltigkeit und Klimaschutz zur Priorität zu erklären. Man müsse sich bewusst machen, "dass die Antworten auf Corona größer sind als die Pandemie an sich, sie werden langfristige Richtungen vorgeben, sie werden ungeahnte Summen an Geld politisch verankern, sie werden alles und jeden in dieser Gesellschaft betreffen".

Neubauer kritisiert: "Dass das Umweltministerium nicht mit am Tisch des Corona-Kabinetts sitzt, ist ebenso eine Entscheidung wie die, ausgerechnet Autohäuser zu öffnen."

Klima-Protest in anderen deutschen Großstädten

Auch in anderen deutschen Großstädten waren für Freitag Protestaktionen geplant. In Köln sollten beispielsweise Banner aus Fenstern in der ganzen Stadt gehängt werden. In Münster wollten Streikende zusammen Rad fahren und spazieren.

Auch in Hamburg legten Aktivisten Schilder vor dem Rathaus nieder:

24.04.2020, Hamburg: Zahlreiche Schilder und Plakate liegen während einer Aktion von Fridays for Future auf dem Rathausmarkt. Foto: Daniel Reinhardt/dpa | Verwendung weltweit

Bild: dpa / Daniel Reinhardt

Klimaschutz-Ikone Greta Thunberg teilte auf Twitter ein Bild, dass ihr typisches Outfit und ihr Protest-Schild zeigten – platziert an einer Brücke.

(ll/dpa)

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