Deutschland
200717 -- BERLIN, July 17, 2020 Xinhua -- Passengers wearing face masks are seen by a tram in Berlin, capital of Germany, July 16, 2020. The number of confirmed COVID-19 infections in Germany now stands at 200,843, after an increase of 583 in the last 24 hours, the Robert Koch Institute RKI announced Friday. Photo by Binh Truong/Xinhua GERMANY-COVID-19-CASES PUBLICATIONxNOTxINxCHN

In Berlin sind viele Menschen vom ÖPNV abhängig, um zur Arbeit zu kommen. Bild: imago images / Xinhua

Neue Warnstreiks im Nahverkehr in Berlin, Bayern und Brandenburg

Fahrgäste und Pendler in Berlin, Brandenburg und Bayern müssen sich am Freitag erneut auf massive Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat für diesen Tag zu Warnstreiks aufgerufen.

Busse und Bahnen in Berlin sollen für 24 Stunden streiken

In der Hauptstadt sollen Busse und Bahnen der Berliner Verkehrsbetriebe BVG für 24 Stunden von 3.00 Uhr morgens an im Depot bleiben. In Brandenburg sind die Beschäftigten aufgefordert, von Betriebsbeginn bis zum Mittag die Arbeit ruhen zu lassen. S- und Regionalbahnen sowie Privatbusse, die im Auftrag der BVG in Berlin unterwegs sind, fahren aber ohne Einschränkungen. Das betrifft vor allem Linien am Berliner Stadtrand sowie zahlreiche Nachtbusse.

Halbtägiger Ausstand in Bayern

In Bayern hat Verdi Busfahrer in mehreren Städten, darunter die drei größten bayerischen Städte München, Nürnberg und Augsburg, zu einem halbtägigen Ausstand aufgerufen. In Nürnberg sollen auch U-Bahnen und Straßenbahnen betroffen sein.

Hintergrund der Warnstreiks ist die Forderung des Verdi-Bundesverbands nach einer bundesweit einheitlichen Tarifregelung für die rund 87.000 Beschäftigten im ÖPNV. Tarife im Nahverkehr werden derzeit in den 16 Bundesländern einzeln ausgehandelt. Weil sich deshalb die Arbeitsbedingungen in den jeweiligen Regionen aus Sicht der Gewerkschaft zu weit auseinander entwickelt haben, sollen die regionalen Regelungen um eine bundesweite ergänzt werden. Bereits Ende September war es deshalb bundesweit zu einem Warnstreik gekommen.

(vdv/dpa)

Berliner Universität will Rüge wegen Giffeys Doktorarbeit neu prüfen

Die Freie Universität Berlin will ihre Rüge im Zusammenhang mit dem Prüfverfahren zur Doktorarbeit von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) aufheben und neu darüber entscheiden. Das teilte das Präsidium der Universität am Freitag mit. Grund sei ein neues allgemeines Gutachten des Rechtswissenschaftlers Ulrich Battis im Auftrag der Universität. Darin gehe es um das Instrument der Rüge in Verfahren zur Überprüfung der Verleihung eines akademischen Grades gemäß dem …

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