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Auch heute gilt: Haltet euch an die Straßenverkehrsordnung. getty

Blitzmarathon in 10 Bundesländern – was du heute wissen musst

Mit einem Blitzmarathon nimmt die Polizei an diesem Mittwoch 24 Stunden lang Raser ins Visier. Zehn Bundesländer beteiligen sich an der Aktion und blitzen auf Bundes-, Landes- und Kreisstraßen aber auch malerischen Alleen oder auf Autobahnen.

Auf die Einhaltung der Geschwindigkeit sollte auch im Bereich von Baustellen sowie Schulen und Kindergärten geachtet werden.

Folgende Bundesländer beteiligen sich am Blitzermarathon:

Temposünder dürfen sich zugleich auf ein Gespräch mit den Polizeibeamten freuen. Um dem Vorwurf der Abzocke entgegenzuwirken, werden die Fahrer vor Ort über die Folgen von Geschwindigkeitsverstößen aufgeklärt.

Denn: Erhöhte Geschwindigkeit ist oft die Hauptunfallursache bei Verkehrsunfällen mit Getöteten und Schwerverletzten.

Traurige Bilanz im vergangenen Jahr

Bereits vor einem Jahr startete die Polizei eine 24-Stunden-Blitzer-Aktion und zog Tausende Raser aus dem Verkehr. Die Bilanz war beängstigend. Hier die Tiefpunkte:

Allein im kleinen Saarland erwischte die Polizei weit mehr als 2000 Raser, in Brandenburg waren es sogar 7000 Autofahrer.

Anstieg der Verkehrstoten in Deutschland

Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland ist im vergangenen Jahr leicht gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt im Februar 2019 in Wiesbaden mitteilte, starben 2018 bundesweit 3265 Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr. Dies waren 85 Todesopfer oder 2,7 Prozent mehr als im Jahr 2017. Die Deutsche Verkehrswacht forderte mehr Schutz für Radfahrer und Fußgänger. Damit stieg die Zahl der Verkehrstoten laut dem Bundesamt nach zwei Jahren des Rückgangs wieder an. Dennoch war es der drittniedrigste Stand seit 1950. Die Zahl der Verletzten im Straßenverkehr nahm 2018 gegenüber dem Vorjahr um 1,1 Prozent auf 394.600 Menschen zu.

Höhere Strafen für Raser, Drängler und Poser

Übrigens: Autofahrer, die gerne rasen und drängeln, müssen sich auf eine weitere Erhöhung der Bußgelder gefasst machen. Die Verkehrsminister der Länder wollen bei ihrer am Donnerstag beginnenden Konferenz einen entsprechenden Beschluss fassen. Dabei geht es auch um sogenannte Auto-Poser.

Bereits im Oktober 2018 hatten die Minister den Bund zu einem Maßnahmenkatalog für eine Reform des Bußgeldkatalogs aufgefordert. Seitdem sei aber nichts passiert, so dass nun eine Arbeitsgruppe dazu beitragen solle, "schnellstmöglich zu handeln", hieß es von Insidern. Ziel sei weiter, die Zahl der Verkehrstoten bis 2020 um 40 Prozent zu reduzieren.

(sm/dpa/rtr)

Dieser Artikel erschien zunächst auf t-online.de.

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