Digital
April 4, 2019 - Porto, Portugal - In this photo illustration a Facebook logo seen displayed on a smart phone. Porto Portugal PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY - ZUMAs197 20190404_zab_s197_072 Copyright: xOmarxMarquesx

F wie Fake-Konten. Bild: www.imago-images.de

"Böswillige Akteure" – Facebook löscht Milliarden falsche Konten

Laut Facebook legen "böswillige Akteure" massenhaft falsche Nutzerkonten an, um über diese Falschinformationen zu verbreiten. Allein seit Oktober seien Milliarden dieser Konten gelöscht worden.

Facebook hat von Oktober 2018 bis März 2019 mehr als drei Milliarden Fake-Konten gelöscht. Das teilte das Unternehmen jetzt mit. Im vierten Quartal 2018 waren es demnach 1,2 Milliarden Konten, im ersten Quartal 2019 2,19 Milliarden.

Wie aus dem Bericht hervorgeht, waren das zusammengerechnet mehr als doppelt so viele wie in den sechs Monaten zuvor. Facebook teilte mit, die überwiegende Mehrheit der Konten sei kurz nach der Erstellung entdeckt worden, bevor sie aktiv werden konnten.

Das Netzwerk hat monatlich insgesamt rund 2,4 Milliarden aktive Nutzer und schätzt, dass davon etwa fünf Prozent gefälscht sind.

Der Anstieg zu Anfang dieses Jahres sei auf automatisierte Attacken "böswilliger Akteure" zurückzuführen, die versuchten, zahlreiche falsche Profile gleichzeitig zu erstellen, erklärte Facebook. Diese könnten relativ leicht entdeckt und gelöscht werden, bevor sie Schaden anrichteten.

Gefälschte Konten werden häufig zur Verbreitung politischer Falschinformationen genutzt. Die EU hatte Facebook und Google unlängst vorgeworfen, vor der Europawahl nicht genug gegen Falschmeldungen zu unternehmen.

(as/tol/dpa/rtr/afp)

Facebook Jobs – so funktioniert es

Warum Facebook endlich Rechtsradikale sperrt

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Penis-Bilder an Fremde schicken? In New York könnte das bald Knast bedeuten

Seit Mann Nachrichten über das Internet verschicken kann, gibt es sie: Typen, die bekannten oder fremden Frauen undbedingt Bilder von ihrem Penis über den Messenger zuschicken müssen, sog. Dick-Pics. In New York ist das Problem mit den Bildern mittlerweile so groß geworden, dass Dick-Pics dort nun mit bis zu einem Jahr Gefängnis bestraft werden sollen.

Wie ist die Lage in Deutschland, und was ist in New York genau geplant?

Wir beantworten die 5 wichtigsten Fragen: 

Solche Straftaten werden …

Artikel lesen
Link zum Artikel