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Young bearded man in headphones looking at computer monitor and playing in computer game alone in dark room

Für PC-Spieler ist Steam eine Instanz wie die Todesmienen in World of Warcraft. Bild: Getty Images/iStockphoto

Insel, Yacht oder Games: So viel kosten alle Steam-Spiele zusammen

Steam ist für Gamerinnen und Gamer eine Art Oase. Die Videospielplattform bietet tausende Spiele für den Computer an, die mittels weniger Klicks gekauft, geladen und gezockt werden können. Sich da durchzuarbeiten dauert wahrscheinlich mehr als ein ganzes Leben. Dass monatlich rund 200 Spiele hinzukommen, dürfte das zusätzlich in die Länge ziehen.

Nun werden nicht viele den Wunsch hegen, alle Games dort durchzuzocken, vor allem, da es aufgrund einer fehlenden Qualitätsprüfung sehr viel Schrott auf der Seite gibt – aber was wäre, wenn es diesen einen unverbesserlichen Spielejunkie gibt? Was würde ihn der Spaß kosten – außer dem vollständigen Verlust aller sozialen Kontakte?

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Woher kommen die Einbrüche? Das erfahrt ihr im Text. Bild: https://steam.seewang.me//Screenshot

Eine Website hat sich dieser Frage angenommen. Zusammengenommen kosten alle verfügbaren Games 537.192,37 Dollar. Ohne Rabatte, versteht sich. Steam bietet aber noch in regelmäßigen Abständen Ausverkäufe, Sales, an. Auch die hat das Portal eingerechnet. In dem Rahmen kämen wir auf 521.909,63 Dollar.

Immerhin knapp 16.000 Dollar gespart. Verwunderlich ist das nicht. Valve, das Unternehmen hinter Steam, startet mit seinen Aktionen regelrechte Preisschlachten, wenn es etwa zum Summer Sale aufruft. Das erklärt auch die riesigen Einbrüche in der Grafik.

Das teuerste Spiel

Auch wenn der Preis fürs gesamte Steam-Portfolio hoch erscheint, er hält sich im Rahmen. Immerhin waren 2018 über 30.000 Spiele auf der Plattform erhältlich. Seitdem dürften es noch einige mehr sein. Zum Vergleich: das teuerste Spiel, "Mario Bros", wechselte in Originalverpackung für 114.000 Dollar den Besitzer. Viermal könnte man es also für das Steam-Geld kaufen und den Rest in einen Therapeuten investieren, weil mal im Ernst: Wer kauft sich viermal "Mario Bros"?

Übrigens: Die größte virtuelle Gaming-Welt ist wesentlich günstiger als die reale Erde. Laut einem US-Astronomen kostet sie fünf Billiarden, eine fünf mit 15 Nullen, US-Dollar, zumindest rechnete er das 2013 aus. Ist wenig überraschend, aber trotzdem schön zu wissen.

(tkr)

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