Digital
Guangzhou, ?hina - April 28, 2016: Apple Store in Guangzhou, Guangdong province, China on April 28. 2016.

Bild: iStock Editorial/watson montage

Ein 18-Jähriger wird verhaftet – und verklagt Apple deshalb auf 1 Milliarde US-Dollar

So viel muss man Apple lassen, ein Verbrechen gab es wirklich. Im Sommer 2018 kam es in mehreren Apple Stores in Boston, New Jersey, Delaware und Manhattan zu Diebstählen im Wert von 1200 US-Dollar. Ende November erfolgte dann eine Verhaftung. Der 18-jährige New Yorker Ousmane Bah ging dem NYPD ins Netz. Der aber beteuert, unschuldig zu sein. Und verklagt den Tech-Konzern Apple nun auf eine Milliarde US-Dollar Schadensersatz.

Die Begründung von Ousmane Bah: Grundlage für den Haftbefehl lieferte, so glaubt der Teenager seitdem zumindest, die Gesichtserkennung-Technologie, die in amerikanischen Apple-Läden zum Einsatz kommt.

Der Dieb nutzte offenbar bei seinen Betrugsmaschen gegenüber Apple einen falschen Ausweis mit Bahs Namen. Weil dieser Ausweis kein Bild hat, so glaubt jetzt der echte Bah, habe Apple seine Gesichtserkennung mit diesen gestohlenen Daten programmiert, um den Dieb zu verfolgen. Das Ergebnis: Irgendwann habe das Apple-System geglaubt, bei dem immer wieder auftauchenden Betrüger habe es sich um den echten Bah gehandelt. Beweisführung abgeschlossen, Festnahme erfolgte.

Aber: Ein Privatdetektiv überprüfte die Video-Aufnahmen noch einmal und stellte eindeutig fest, dass es sich bei dem beobachteten Bah nicht um den echten Bah gehandelt habe. Die Polizei ließ daraufhin die Vorwürfe fallen.

Der echte Bah will das aber nicht auf sich sitzen lassen. In seiner Klage gegen Apple heißt es: Die Sofware zur Gesichtserkennung der Stores sei genau jene "Orwellsche Überwachung", die Kunden fürchten würden. Die falschen Verdächtigungen hätten extremen Stress ausgelöst und er verdiene Entschädigung.

Der Fall, so schreiben auch US-Medien, bleibt schwer nachvollziehbar und technisch ebenso schwer aufzuklären. Ein Urteil gegen Apple könnte Auswirkungen auf die Video-Überwachung von tausenden Geschäften in den USA haben. Das Verfahren läuft.

(mbi)

Diese neuen Emojis gibt's im September bei Apple

Der ultimative Bösewicht über Crushed Ice und Wintersport

Play Icon
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Apple bekommt 398 neue Emojis – mit iOS 13.2

Also an Auswahl mangelt es auf unseren Smartphones wirklich nicht: Seit diesem Mittwoch können Apple-Nutzer mit dem Update ihres Betriebssystems auf die Version iOS 13.2. insgesamt 398 neue Emojis nutzen – vom gähnenden Gelbgesicht bis zum Orang-Utan ist vieles dabei.

So gibt es neben einer Reihe von bunten Spielereien in der Apple-Emoji-Welt nun auch geschlechtsneutrale Emojis, die auf die charakteristischen Merkmale der männlichen und weiblichen Emoticons verzichten. Zudem gibt es in dem …

Artikel lesen
Link zum Artikel