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President Donald Trump speaks in the Oval Office of the White House in Washington, Friday, July 26, 2019. Trump announced that Guatemala is signing an agreement to restrict asylum applications to the U.S. from Central America.(AP Photo/Carolyn Kaster)

Auch die legale Einwanderung in die USA will Präsident Donald Trump eindämmen. Bild: Carolyn Kaster/AP

Trump verschärft Regeln für legale Zuwanderung – was das für "Green Card"-Bewerber heißt

Auch die legale Einwanderung in die USA will Präsident Donald Trump offenbar eindämmen. Die Regierung in Washington verschärft Regelungen zur Vergabe von dauerhaften Aufenthaltsgenehmigungen.

Die Einwanderungsgesetze enthalten schon jetzt Bestimmungen, nach denen die Behörden hilfsbedürftigen Einwanderern eine unbefristete Aufenthaltungsgenehmigung verweigern können. Anwärter auf die "Green Card" müssen nachweisen, dass sie keine Last darstellen und für sich finanziell selbst sorgen können. Die neuen Regelungen nennen aber nun eine Reihe von Hilfsprogrammen, die ein Ausschlusskriterium darstellen können – darunter die Inanspruchnahme von Lebensmittelhilfen, Wohngeld und bestimmten Krankenversicherungsleistungen.

Acting Director of United States Citizenship and Immigration Services Ken Cuccinelli, speaks during a briefing at the White House, Monday, Aug. 12, 2019, in Washington. (AP Photo/Evan Vucci)

Behördensprecher Ken Cuccinelli am Montag. Bild: AP

Cuccinelli betonte, dass die Behörden die "Gesamtheit der Umstände" in Betracht ziehen würden, wenn es darum gehe, ob jemand Anspruch auf eine "Green Card" hat oder nicht. Er erklärte, mit den neuen Regelungen wolle die Regierung sicherstellen, dass Einwanderer "auf eigenen Füßen" stehen könnten.

Der Vorstoß kommt nicht ganz überraschend: Trump fordert seit längerem eine Reform des Einwanderungssystems in den USA. Er will erreichen, dass es stärker auf Leistungen ausgerichtet ist.

(pb/dpa)

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