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YOKOHAMA, JAPAN - FEBRUARY 06: The Diamond Princess cruise ship approaches Daikoku Pier where it will be resupplied and newly diagnosed coronavirus cases taken to hospital while it remains in quarantine off the port of Yokohama after a number of the 3,700 people on board were confirmed to have coronavirus, on February 6, 2020 in Yokohama, Japan. 20 passengers are confirmed to be infected with coronavirus as Japanese authorities continue screening people on board. The new cases bring the total number of confirmed infections to 45 in Japan, the largest number outside of China. (Photo by Carl Court/Getty Images)

Noch bis zum 19. Februar soll der Quarantäne-Status der Diamond Princess erhalten bleiben. Bild: Getty Images

Diese 19 Posts zeigen, wie es im Inneren des Quarantäne-Schiffs aussieht

Seit Anfang vergangener Woche ist das Kreuzfahrtschiff "Diamond Princess" unter Quarantäne. Die japanischen Gesundheitsbehörden setzten das Schiff im Hafen von Yokohama fest, als der Verdacht aufkam, dass einige Passagiere das Coronavirus haben. Wenig später sollte sich dieser Verdacht bestätigen.

Die Quarantäne für das Schiff gilt noch bis mindestens zum 19. Februar. Insgesamt befinden sich rund 3600 Reisende und Crewmitglieder auf der "Diamond Princess". Bestätigte Fälle auf dem Schiff: 285.

Unter den Passagieren an Bord sind nach Erkenntnissen der deutschen Botschaft in Tokia auch zehn deutsche Staatsangehörige. Zwei davon haben sich mit dem Coronavirus infiziert, wie die Botschaft mitteilte.

Die folgenden Posts zeigen, wie das Leben unter Quarantäne so ist.

Wenn du deinen Abonnenten erklären musst, dass du tatsächlich im Quarantäneschiff feststeckst:

"Ja, wir sind auf DIESEM Quarantäne-Schiff. Aber wir bleiben ruhig und positiv. Wir sind sicher. Wir sind zusammen. Wir haben's relativ komfortabel und alles was wir brauchen. Essen. Wasser. Internet. Strom."

Passagiere heften Dankesbriefe ans Personal an die Zimmertüren:

Text des Tweets: "Ich arbeitete auf der 'Diamond' und wollte auch die positiven Seiten zeigen, da die Medien ziemlich negativ berichten. Diese Bilder sind von einem Freund von mir und sagt, die Crew schätze die Briefe sehr."

Valentinstag geht auch unter Quarantäne:

"Der Kapitän gab Bescheid, dass Japan 45 Ärzte, 55 Krankenschwestern und 45 Apotheker für die 'Diamond Princess' bereitstellt. Danke, Japan."

So sieht ein Nachtessen aus:

Ziemlich große Auswahl:

Eine Stunde Ausgang:

Kurzer Eindruck im Bewegtbild:

Und nein, die Passagiere müssen nicht für die zusätzliche Zeit bezahlen. Sie bekommen gar eine Rückerstattung der vollen Kosten:

Wie man sich die Zeit so vertreibt:

Immer schön den Müll trennen 😉

Zu Zeiten des Internet lässt sich eine Quarantäne leichter ertragen. Endlich mal Zeit, die Oscars live mitzuverfolgen:

Für einige das größte Problem: Der Stoff geht langsam aus ...

... aber so schlimm kann's nicht sein, wenn die einzige Sorge ist, ob man Rum oder Kokosnuss-Rum kriegt:

Der Moment, wenn du das erste Mal den Hafen siehst und dort eine Armee von Ambulanzen wartet:

Wo es was zu sehen gibt, sind Gaffer nicht fern:

Nicht alle haben's aber gemütlich. Die Erkrankten werden an umliegende Krankenhäuser gebracht:

Ältere Passagiere mit Gesundheitsproblemen wurden zuerst getestet. Diejenigen, deren Test negativ ausfiel, können das Schiff frühzeitig verlassen

So ist der Stand auf dem Schiff:

Der japanische Gesundheitsminister Katsunobu Kato gab am Donnerstag bekannt, dass die Regierung Senioren mit chronischen Krankheiten früher von Bord gehen lassen werde, sofern sie negativ getestet wurden und das wünschen. Sie müssen allerdings in spezielle vom Staat bereitgestellte Unterkünfte, bis die vorsorgliche Isolation endet.

Bisher wurden Tests vorrangig bei Menschen vorgenommen, bei denen ein erhöhtes Risiko einer Infektion besteht. Alle rund 3600 Passagiere und Crewmitglieder zu testen, sei wegen begrenzter Test-Geräte logistisch schwierig, hatte es zwischenzeitlich geheißen.

Am Samstag wurde bekannt: Die USA wollen ihre Landsleute von dem Kreuzfahrtschiff holen. Wie die US-Botschaft in Tokio mitteilte, sollen die US-Bürger mit einem gecharterten Flugzeug direkt in ihr Land zurückgebracht werden.

Laut einem Bericht des "Wall Street Journal" befinden sich rund 380 Amerikaner mit ihren Familien auf der "Diamond Princess". In den USA werden die Passagiere dann zwei Wochen unter Quarantäne gestellt, wie es weiter hieß.

Der Rest muss vorerst weiter ausharren.

(jaw/sda/dpa)

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