FILE PHOTO: Swedish climate activist Greta Thunberg talks to the media before meeting with EU environment ministers in Brussels, Belgium, March 5, 2020. REUTERS/Johanna Geron/File Photo

Nach einem Jahr als Aktivistin in Vollzeit sitzt die 17-Jährige nun wieder im Klassenraum. Bild: reuters / Johanna Geron

Nach einem Jahr Pause: Greta Thunberg geht wieder in die Schule

Die schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg drückt nach einjähriger Auszeit wieder die Schulbank. Es fühle sich "so großartig an, wieder zurück in der Schule zu sein", schrieb die 17-Jährige am Montag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Dazu veröffentlichte sie ein Foto, das sie mit einer Schultasche auf dem Rücken und mit den Händen auf einem Fahrradlenker zeigt.

Thunberg machte keine Angaben dazu, wo sie nun zur Schule geht. Sie hatte den Schulbesuch unterbrochen, weil sie sich voll und ganz auf ihren Einsatz für den Klimaschutz konzentrieren wollte. In dieser Zeit setzte sie ihre Schulausbildung lediglich per Fernunterricht fort. Während ihrer Auszeit bereiste Thunberg die Welt. So überquerte sie im Segelboot zweimal den Atlantik – womit sie auf den hohen Kohlendioxidausstoß bei Flugreisen verwies.

Während der Generaldebatte der Vereinten Nationen in New York im September hielt Thunberg den versammelten Staatenlenkern in einer wütenden Rede massive Versäumnisse beim Schutz des Erdklimas vor. Nach ihrer Rückkehr im Segelboot über den Ozean nahm Thunberg dann im Dezember an der UN-Klimakonferenz in Madrid teil. In der vergangenen Woche traf sie gemeinsam mit anderen Aktivisten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin zusammen, um auf mehr Engagement für den Klimaschutz zu dringen.

(lau/afp)

Proteste in Myanmar: 38 Menschen getötet

Bei Protesten gegen die Militärjunta in Myanmar sind am Mittwoch nach Angaben der UNO 38 Menschen getötet worden. Das Land habe somit den "blutigsten" Tag seit dem Militärputsch am 1. Februar erlebt, sagte die UN-Gesandte Christine Schraner Burgener bei einer Video-Pressekonferenz. Insgesamt seien seit Beginn der Proteste mehr als 50 Menschen getötet worden. Zahlreiche Demonstranten seien außerdem verletzt worden.

Sie stehe in Kontakt zu allen Parteien in Myanmar und auch zur Militärführung, …

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