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Großbritannien: Deutscher Austauschschüler lebensgefährlich verletzt

Bei einer Attacke von Jugendlichen ist ein deutscher Schüler in Großbritannien schwer verletzt worden. Angeblich liegt er im Koma. Die Polizei hat sieben Verdächtige festgenommen.

Christiane Link, London

Ein deutscher Austauschschüler ist im südenglischen Canterbury von einer Gruppe Jugendlicher attackiert und lebensgefährlich verletzt worden. Wie Polizei in der Grafschaft Kent mitteilte, seien sechs Jugendliche im Alter zwischen 15 und 17 Jahren aus der Region, sowie ein 44-jähriger Mann ohne festen Wohnsitz, vorläufig festgenommen worden. Einer der Jugendlichen, ein 17-jähriger männlicher Tatverdächtiger aus Canterbury, bleibe bis auf weiteres in Haft.

Schwerste Kopfverletzungen

Der Austauschschüler ist unterschiedlichen Angaben zufolge 16 oder 17 Jahre alt. Er war am frühen Donnerstagabend in der Innenstadt von Canterbury attackiert worden. Seine Kopfverletzungen waren so schwer, dass er mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus im rund 100 Kilometer entfernten London geflogen werden musste und dort operiert wurde. Die Zeitung "Guardian" schreibt, er liege angeblich im Koma.

Auf eine Anfrage von t-online.de reagierte die Polizei in Kent bislang nicht. Die Ermittler riefen die Bevölkerung auf, sich zu melden, falls jemand den Angriff beobachtet hat. Sie schloss nach Angaben des "Guardian" auch ein rassistisches Motiv nicht aus. 

Abgeordnete ist erschüttert

Die Labour-Parlamentsabgeordnete für Canterbury, Rosie Duffield, zeigte sich bestürzt über den Angriff. Sie schrieb auf Twitter, sie sei erschüttert über das, was geschehen sei. Die Tat hinterlasse einen entsetzlichen und beschämenden Fleck auf der sonst so friedvollen Stadt.

Duffield hatte nach der Tat die Familie des Jugendlichen unterstützt. Der Austauschschüler ist deutscher Staatsbürger, seine Familie stammt aber ursprünglich aus dem Libanon und hatte Probleme, kurzfristig ein Visum für das Königreich zu bekommen. Die Cousine des Opfers hatte sich deswegen per Twitter und E-Mail an die Abgeordnete gewandt. Wenig später konnte die Mutter dann einreisen.

Die Grafschaft Kent im Südosten Englands, wo Canterbury liegt, lebt stark vom Tourismus, aber auch von internationalen Studenten und Austauschschülern, da die Stadt allein drei Universitäten hat. Fast 20 Prozent der Studenten in der rund 50.000 Einwohner großen Stadt kommen aus dem Ausland. Zudem ist Canterbury bei Touristen sehr beliebt und lockt mit ihrer Kathedrale und der Vielzahl an historischen Sehenswürdigkeiten jedes Jahr Tausende an Touristen an.

(Dieser Text ist zuerst auf t-online.de erschienen)

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