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Rettungskräfte sitzen auf einem Boot in einem überfluteten Wohngebiet der Präfektur Mie. Bild: /kyodo/dpa

Super-Taifun fegt über Tokio und fordert erste Opfer

Japan lebt seit jeher mit Naturgewalten. Doch diesmal wird die Inselnation von einem besonders gefährlichen Taifun in Atem gehalten. Und als wäre das nicht schlimm genug, bebt auch noch die Erde.

1,6 Mio. Menschen in Japan müssen Häuser verlassen

Wegen des Taifuns steht am Samstag der Luftverkehr im Land der aufgehenden Sonne komplett still. Im Großraum Tokio etwa landen und starten keine Flugzeuge. Bei dem Toten handele es sich um einen 49-Jährigen, dessen Kleinlaster umgestürzt sei. Bis zum Mittag sollten mehr als 1,6 Millionen Menschen ihre Häuser verlassen.

Der außergewöhnlich starke Taifun richtete bereits Schäden an und überschwemmte unter anderem zahlreiche Häuser. In vielen Haushalten fiel der Strom aus. Der Wirbelsturm bewegte sich über dem Pazifik auf das asiatische Inselreich zu und dürfte am Samstagabend auf Land treffen.

Sturm erreicht enorme Geschwindigkeiten

Die Behörden empfahlen den Menschen in Hunderttausenden Haushalten, sich vor dem herannahenden Taifun in Sicherheit zu bringen. Betroffen waren Zentralprovinzen wie Mie und Kanagawa südwestlich der Millionen-Hauptstadt Tokio. In der benachbarten Provinz Shizuoka standen Straßen und Häuser unter Wasser.

Taifun "Hagibis" erreicht nahe seines Zentrums Windgeschwindigkeiten von bis zu 234 Kilometern pro Stunde. Der Wirbelsturm könnte Tokio und andere Gebiete im Osten des Landes mit den schlimmsten Regenfällen seit jenem Taifun überziehen, der 1958 mehr als 1200 Menschen in der Region das Leben kostete.

Die Behörden warnten, dass Häuser in den starken Sturmböen einstürzen könnten. Manche Bewohner deckten die Dächer ihrer oft in Leichtbauweise errichteten Häuser vorsorglich mit blauen Plastikplanen ab, mancher verbarrikadierte die Fenster mit Brettern.

Leben in Tokio (Japan) steht still

Bahnbetreiber hatten frühzeitig Einschränkungen des Verkehrs für das Wochenende im Westen und Osten Japans einschließlich Tokio angekündigt. Die Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) strich für Samstag sämtliche Inlandsflüge sowie die meisten internationalen Flüge von und zu den Tokioter Flughäfen Haneda und Narita. Auch Japan Airlines (JAL) entschied, die meisten Flüge am Samstag zu streichen.

Viele Kaufhäuser in Tokio und Umgebung blieben am Samstag geschlossen. Auch Unternehmen wie die Autobauer Toyota und Honda ließen die Bänder in einigen ihrer Fabriken an dem Tag ruhen. Die Regierung in Tokio wies alle zuständigen Ministerien an, notwendige Maßnahmen im Umgang mit den Folgen des Taifuns zu treffen.

Aus Sorge vor den drohenden Auswirkungen des Taifuns findet zudem die Formel-1-Qualifikation zum Grand Prix von Japan erst am Rennsonntag statt. Alle für den Samstag auf dem Suzuka International Racing Course geplanten Aktivitäten wurden abgesagt. Auch zwei Spiele bei der laufenden Rugby-Weltmeisterschaft in Japan mussten abgesagt werden. Bis Sonntag dürfte der Taifun Richtung Norden abziehen. (hd/afp/dpa)

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In Japan ist der Frühling explodiert! Und zwar in Form dieser wunderschönen Kirschbäume

Da ist aber jemand etwas früh dran: Seit Beginn der vergangenen Woche freuen sich die Bewohner der ostjapanischen Stadt Kawazu, Präfektur Shizuoka, über den Beginn des Frühlings.

Auf Instagram zeigen die Touristen, die das Örtchen besuchen, ihre spektakulären Aufnahmen des erblühenden Frühlings.

Die Kirschblüte gilt als Beginn des Frühlings, die Bäume blühen im Frühling meist vor allen anderen Bäumen. In anderen Teilen Japans wird das Erblühen der Kirschbäume erst für Ende März erwartet.

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