ARCHIV - 10.09.2020, Mexiko, Jotolchen II: Ein 11-j

Viele Kinder weltweit werden wie Sklaven behandelt. Bild: dpa / Eduardo Verdugo

Corona-Pandemie drängt hunderttausende Kinder in die Kinderarbeit

Die Corona-Pandemie drängt nach den Worten von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hunderttausende Kinder weltweit in die Kinderarbeit. "Das ist moderne Sklaverei", sagte Müller der Zeitung "Augsburger Allgemeine" (Donnerstagsausgabe). Dabei gehöre Sklaverei "schon lange in die Geschichtsbücher und nicht in eine globalisierte Welt".

Müller äußerte sich anlässlich des Tags zum Gedenken an die Opfer der Sklaverei. "Die bittere Realität ist: Über 70 Millionen Kinder schuften unter ausbeuterischen Bedingungen, auf den Kakao- und Kaffeeplantagen Afrikas, in Fabriken und Minen – auch für unseren Wohlstand", sagte er.

Gerd Müller hofft auf das neue Lieferkettengesetz

Das von der Bundesregierung auf den Weg gebrachte Lieferkettengesetz könne beitragen, die Verhältnisse zu ändern. Es lege verbindliche Standards zur Einhaltung von Menschenrechten in den Lieferketten fest. "Eine gerechte Globalisierung ist die soziale Frage des 21. Jahrhunderts", betonte Müller.

(lfr/afp)

Biden rudert nach Protesten gegen Flüchtlingsobergrenze zurück

Nach Protesten gegen seine Ankündigung, die Aufnahme von Flüchtlingen vorerst nicht zu erhöhen, ist US-Präsident Joe Biden zurückgerudert. Bidens Ankündigung, die Obergrenze seines Vorgängers Donald Trump von 15.000 Flüchtlingen pro Jahr zunächst beizubehalten, hatte am Freitag (Ortszeit) für scharfe Kritik aus dem eigenen Lager sowie von Flüchtlingshelfern gesorgt. Das Weiße Haus erklärte daraufhin, die Zahl sei nur vorläufig.

Biden habe grünes Licht für die Ansiedlung von Flüchtlingen aus …

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