MOSCOW REGION, RUSSIA - NOVEMBER 21, 2020: Seen in this photograph is a video screen in the Russian president s office in the Novo Ogaryovo residence during the 15th G20 Summit hosted by Saudi Arabia. Pictured in the middle of the screen is President Putin. The Russian president attended the G20 summit via video link. Alexei Nikolsky/Russian Presidential Press and Information Office/TASS PUBLICATIONxINxGERxAUTxONLY TS0EF2E2

Viele sprechen sich für einen Kampf gegen den Kilmawandel aus: Die G20-Staats- und Regierungschefs. Bild: imago images / ITAR-TASS

G20-Regierungen bekräftigen Kampf gegen Klimawandel

Die G20-Staats- und Regierungschefs haben am zweiten Tag ihres virtuellen Gipfeltreffens einen verstärkten Kampf gegen den Klimawandel gefordert. US-Präsident Donald Trump betonte in einer Videobotschaft aber seinen Widerstand gegen das Pariser Klimaschutzabkommen, das "unfair und einseitig" sei und die Schädigung der amerikanischen Wirtschaft zum Ziel habe. In seiner Amtszeit hätten die USA den CO2-Ausstoß dennoch alleine so stark reduziert wie kein anderer Staat, sagte der noch amtierende US-Präsident.

19 Mitgliedsstaaten bekennen sich zu Pariser Klimaschutzabkommen

Zuvor hatten etwa Chinas Präsident Xi Jinping, der japanische Ministerpräsident Yoshihide Sugo und der indische Ministerpräsident Narendra Modi eine stärkere internationale Zusammenarbeit beim Kampf gegen den Klimawandel gefordert. Modi verlangte dabei auch einen verstärkten Technologietransfer von Industriestaaten zu Entwicklungsländern. Australiens Premierminister Scott Morrison verwies auf die Notwendigkeit, die Meere von Plastikmüll zu säubern.

Die G20-Staaten, darunter auch Deutschland, wollen am Sonntag eine gemeinsame Erklärung verabschieden, in der es auch um Klimaschutz geht. Bereits in den vergangenen Jahren hatten 19 Mitglieder dabei ein Bekenntnis zum Pariser Klimaschutzabkommen abgelegt, während die USA unter Trump aus dem Abkommen ausgetreten waren und diesen Teil der G20-Erklärung nicht mitzeichnen wollten.

Am Samstag hatten sich die G20-Staaten zu einer verstärkten Hilfe für Entwicklungsländer beim Zugang zu Corona-Impfstoffen bekannt. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Olaf Scholz wollen in Anschluss an den Gipfel am Sonntagabend eine Pressekonferenz geben.

(vdv/reuters)

Englische Uni stellt Thunberg-Statue auf – Kritik von Studenten

Trotz Kritik von Studierenden hat eine Universität in England diese Woche eine Statue der Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg enthüllt. Die Bronze-Skulptur stellt sie mit langem geflochtenem Haar und ausgestreckter Hand dar. Es handelt sich nach den Angaben um die weltweit erste lebensgroße Statue der inzwischen 18 Jahre alten Schwedin.

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