A bronze statue depicting Sojourner Truth, Elizabeth Cady Stanton and Susan B. Anthony is pictured following the 100th anniversary of the ratification of the 19th Amendment in Central Park in the Manhattan borough of New York City, New York, U.S., August 26, 2020. The statue is the first to feature non-fictional women in Central Park's history. REUTERS/Carlo Allegri    NO RESALES. NO ARCHIVES

Susan B. Anthony, Elizabeth Cady Stanton und Sojourner Truth sind nun in Bronze verewigt. Bild: reuters / CARLO ALLEGRI

Nur Männer oder fiktive Frauen: Statue historischer Frauen im New Yorker Central Park enthüllt

Im New Yorker Central Park ist erstmals eine Statue aufgestellt worden, die reale historische Frauenfiguren ehrt. Das am Mittwoch (Ortszeit) offiziell eingeweihte Bronze-Denkmal zeigt die US-Frauenrechtlerinnen Susan B. Anthony (1820-1906), Elizabeth Cady Stanton (1815-1902) und Sojourner Truth (1797-1883).

"Um die Frauen dieser Statue zu ehren, gibt es nichts Wichtigeres, als wählen zu gehen."

Hillary Clinton bei der Einweihung des Denkmals mit Bezug auf die US-Präsidentschaftswahl im November

Die zahlreichen anderen Statuen, die seit Jahrzehnten in dem berühmten Park mitten in Manhattan stehen, stellen fast alle Männer dar – oder fiktionale Frauen wie etwa die Titelfigur aus dem Buch "Alice im Wunderland". Aktivisten setzen sich schon seit längerem für mehr Statuen historischer Frauen in New York ein.

Die Frauenrechts-Aktivistin Anthony, die für ihre Stimmabgabe bei der Präsidentenwahl 1872 verurteilt worden war, war erst vor Kurzem bei einer Feier zum 100. Jahrestag des Wahlrechts für Frauen von US-Präsident Donald Trump posthum begnadigt worden. Das Frauenwahlrecht wurde in den USA im August 1920 mit dem 19. Zusatzartikel zur amerikanischen Verfassung eingeführt. Aus diesem Anlass sollte in der Nacht zum Donnerstag auch die Spitze des Empire State Buildings in New York in den Farben Lila und Gold leuchten.

(dpa-afxp)

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