President Donald Trump listens to a council member at a United Nations Security Council meeting during the 73rd session of the United Nations General Assembly, at U.N. headquarters, Wednesday, Sept. 26, 2018. Right center is U.S. Ambassador to the United Nations Nikki Haley. (AP Photo/Craig Ruttle)

US-Präsident Donald Trump gibt als Vorsitzender im UN-Sicherheitsrat den Ankläger. Bild: FR61802 AP

US-Wahl – Trump wirft China (nicht Russland) Einflussnahme vor

Der Ort der Anklage war ungewöhnlich. Zumindest für Diplomaten. Nicht aber für Donald Trump. Der US-Präsident saß am Mittwoch dem UN-Sicherheitsrat vor und holte gegen China aus. Er beschuldigte das Land, die Wahlen zum Kongress im November beeinflussen zu wollen.

Der Vorwurf des Präsidenten

"China hat versucht, die Wahlen zu untergraben. Zum Nachteil meiner Regierung."

Donald Trump

"Die Chinesen wollen nicht, dass ich die Wahl gewinne, weil ich der erste US-Präsident bin, der China erfolgreich angeht", sagte Trump mit Blick auf seine Strafzölle im Handelskonflikt mit China. Beweise indes legte er keine vor. 

Trumps Belege

Trump muss sich in den USA Nachforschungen eines Sonderermittlers der Justiz stellen, der den möglichen Einfluss von russischen Hackern auf die Präsidentschaftswahl 2016 untersucht. Enge Vertraute des Präsidenten hatte zuletzt auch Trump beschuldigt, über die Angriffe informiert gewesen zu sein. Der Präsident bestreitet das. 

Chinas Außenminister Wang Yi änderte im Sicherheitsrat kurzerhand seine Rede und wies Trumps Vorwürfe am Mittwochabend zurück. Das Land halte sich an das geltende Völkerrecht und achte das Gebot, sich nicht in innere Angelegenheiten eines anderen Staates einzumischen.

(dpa, afp, rtr)

Die Ermittlungen zur Russland-Connection

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