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Schnell weg! screenshot: youtube

Touristen wollen isländischen Gletscher besichtigen – dann wird's ungemütlich

Da hätten sie mindestens nasse Füße bekommen...

Knapp 20 Touristen ließen am Sonntag in Island die beeindruckende Natur auf sich wirken, machten Fotos – doch dann mussten sie ganz schnell ihre Beine in die Hand nehmen.

Denn der Gletscher war bei weitem nicht so eisig-fest wie der erste Anblick vermuten ließ: Plötzlich brach eine kräftiges Stück des Breiðamerkurjökull-Gletschers ab – und löste mehrere Flutwellen aus.

Im folgenden Video sieht (und hört) man, wie die Eismassen herunterkrachen, im Wasser versinken und sich die anwesenden Touristen dann gerade noch so vor den Wellen retten können.

Der Breiðamerkurjökull ist eine große Gletscherzunge des Vatnajökull im Südosten Islands. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts reichte die Gletscherzunge fast bis ans Meer, mittlerweile ist sie schon über drei Kilometer von der Küste entfernt.

Hier befindet sich der Gletscher Breiðamerkurjökull:

Durch den Klimawandel und die daraus folgende Erderwärmung ziehen sich die Gletscher weltweit dramatisch zurück.

Der Klimawandel:

Klimawandel bezeichnet die Veränderung des Klimas auf der Erde. Ein Klimawandel kann eine Abkühlung oder Erwärmung über unterschiedlich lange Zeiträume beinhalten. Gegenwärtig gibt es eine globale Erwärmung, die vor allem durch den Menschen verursacht ist.

Im Pariser Klimaabkommen von 2015 hat sich die internationale Gemeinschaft zur Begrenzung der Erderwärmung auf ein beherrschbares Maß von deutlich unter zwei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter verpflichtet. Die jeweiligen nationalen Klimaschutzzusagen reichen dazu bislang aber bei Weitem nicht aus.

(as/afp)

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