Leben

Die wollen doch nur spielen! 13 Live-Rollenspieler, die echt fantastisch aussehen

Bild: Boris Leist

Vampire, Westernhelden und Horrorfiguren – all diesen Wesen kann man auch in Wirklichkeit begegnen, wenn man ein Live-Rollenspiel aufsucht. Denn beim "Live Action Role Playing" (kurz LARP) schlüpfen die Spieler gemeinsam in ihre Charaktere und improvisieren drauflos, wie sie möchten. 

Fotograf Boris Leist hat vier Jahre lang LARP-Veranstaltungen aufgesucht, um die Spieler zu fotografieren. Er selbst musste dabei rumlaufen wie seine Modelle, das war Pflicht!

"Allerdings wurden an mich ein nicht ganz so hoher Anspruch gestellt", sagte er watson.de. "Bei mir ging es ja nur darum, dass ich nicht sofort auffalle, wenn ich irgendwo auftauche und so die Spieler aus Ihrer Welt reiße." 

13 der beeindruckendsten Spieler, die der Fotograf fand

Der Düsseldorfer sagt, vor allem die Detailliebe und Leidenschaft der Spieler würde ihn an den LARP's faszinieren. Statt einfach nur platt vor einem Buch oder Film zu sitzen, würden sie die Unterhaltung selbst gestalten.

Die meisten hätten sich übrigens gefreut, von ihm in Szene gesetzt zu werden, erzählt der 40-Jährige: "Die Spieler stecken ja enorm viel Energie in Ihre Charaktere und freuen sich über gute Bilder. Allerdings ging das Spiel vor. Manchmal waren die auch ganz schnell wieder weg und auf Mission." Wie das eben so ist, wenn man sich mitten auf dem Schlachtfeld befindet...

Das Buch zum Thema

Kehrer Verlag Boris Leist  LARP

LARP von Boris Leist, 252 Seiten, Kehrer Verlag, 35 Euro.  Bild: Boris Leist

Zum Thema Fantasy: Game-Of-Thrones-Star neuer Star-Wars-Hauptdarsteller?

Video: watson/team watson

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

watson-Story

Verzweifelte Tönnies-Mitarbeiter: "Viele weinen am Telefon"

Für die meisten Gütersloher scheint das Leben nach dem gewaltigen Corona-Ausbruch bei Tönnies in ihrem Landkreis endlich wieder normal, die Kontaktbeschränkungen wurden aufgehoben. Das gilt aber nicht für die Arbeiter des Schlachtbetriebs selbst. Sie und ihre Angehörigen müssen noch bis zum 17. Juli in Quarantäne bleiben.

Für die Betroffenen ein Schlag ins Gesicht. Zwei Wochen mehr in Isolation auf engstem Raum, zusammen mit allen Familienmitgliedern und dem verzweifelten Gefühl: Denkt …

Artikel lesen
Link zum Artikel