Leben
Sisters of Germany perform during the 2019 Eurovision Song Contest second semi-final rehearsal in Tel Aviv, Israel, Tuesday, May 14, 2019. (AP Photo/Sebastian Scheiner)

Die Sisters beim Proben. Bild: AP

ESC: Buchmacher sehen Sisters auf letztem Platz – das ist nicht das einzige schlechte Omen

Oh je, wir ahnen Böses. Sehr Böses. Am Samstag findet der Eurovision Song Contest in Tel Aviv statt. Und der deutsche Act... Äh, wer war das nochmal? Ja genau, man muss nochmal im Internet nachgucken, um zu erfahren, dass die S!sters (wir nennen sie der Einfachheit halber Sisters) Deutschland vertreten. Wir sagen mal so: Einen ESC-Hype haben die beiden Sängerinnen hierzulande nicht ausgelöst, anders als Lena Meyer-Landrut damals, die dann tatsächlich auch Platz 1 beim ESC holte.

Der nicht vorhandene Sisters-Hype in Deutschland ist jedoch nicht das einzige Zeichen, das darauf hindeutet, dass wir dieses Jahr beim Eurovision Song Contest nicht allzu gut abschneiden dürften.

Zwei schlechte Omen machen uns für Samstag nicht gerade Hoffnung.

ESC: Buchmacher sehen Deutschland mit den Sisters auf dem letzten Platz

Nachdem das Halbfinale am Donnerstagabend vonstatten ging, ist Deutschland bei den Buchmachern auf den letzten Platz abgerutscht. Ja, richtig gehört. Die Prognosen sehen Sisters auf dem 26. Platz von 26 Teilnehmern. Autsch.

Klar: Buchmacher liegen nicht immer richtig. An so einem ESC-Abend kann es einige Überraschungen geben. Aber vielversprechende Prognosen sehen definitiv anders aus...

Sisters of Germany perform during the 2019 Eurovision Song Contest second semi-final rehearsal in Tel Aviv, Israel, Tuesday, May 14, 2019. (AP Photo/Sebastian Scheiner)

Bild: AP

Deutschland hat den Startplatz 4 – und das ist nicht gut

Und dann kommen auch noch die äußeren Umstände dazu, die ebenso wenig vielversprechend sind. Mittlerweile ist nämlich die Startreihenfolge für das ESC-Finale am Samstag bekannt. Die Sisters werden als vierter Act von 26 an dem Abend auftreten. Davor performen die Tschechische Republik, danach ist Russland an der Reihe.

Die Startreihenfolge ist ein nicht unwichtiger Faktor beim ESC. Die Seite eurovision.de hat alle ESC-Jury-Punkte zwischen 1997 und 2018 zusammengetragen und nach den einzelnen Startplätze aufgeteilt. Die Ergebnisse dieser Statistik heruntergebrochen: Wer früh am Abend auftritt, erhält unterdurchschnittlich viele Punkte – vielleicht, weil man dann bis zum Zuschauervoting schon wieder in Vergessenheit geraten ist. Wer hingegen später am Abend (aber nicht als Allerletzter!) auftritt, hat bessere Chancen auf viele Punkte.

Startplatz 4, den die Sisters dieses Jahr haben, ist demnach wenig erfolgsversprechend. Nur die Startplätze 2, 3 und 26 schnitten in der Vergangenheit statistisch noch schlechter ab.

Der ESC in den Vorjahren

Im vergangenen Jahr hatte Michael Schulte für Deutschland einen sehr respektablen Platz 4 erkämpft. Damit beendete er eine aus deutscher Sicht fünfjährige ESC-Durststrecke: In den Jahren 2013 bis 2017 hatte Deutschland es nie auch nur in die Top 15 geschafft. Drücken wir Sisters mal die Daumen, dass sie die schlechten Omen bezwingen und doch ein paar Punkte mehr holen, als es die Buchmacher prognostizieren.

(jau)

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