Leben
Bild

Bild: twitter/ screenshot polizei/montage

"Momo" nun auch in München – die Polizei warnt

In München soll ein 13-jähriges Mädchen im Zusammenhang mit der "Momo-Challenge" fast gestorben sein. Das berichtet die "Süddeusche Zeitung". Nun warnt die Polizei vor dem Kettenbrief.

Die Münchner Polizei sieht demnach eine zunehmende Verbreitung des altbekannten Kettenbriefs, in dem dazu aufgefordert wird, an der "Momo Challenge" teilzunehmen. Besonders Kinder und Jugendliche werden vor allem über WhatsApp, aber auch über andere Plattformen wie YouTube dazu aufgefordert, mit Momo in Kontakt zu treten. Dabei müssen sie bestimmte Aufgaben erfüllen, eine besteht darin, die Nachricht weiterzuleiten.

Die Drohung: Wer die Anweisungen ignoriert, dem werden drastischen Konsequenzen angedroht.

Weiter schreibt die Polizei, dass auf die Kinder und Jugendlichen – meist über einen längeren Zeitraum hinweg – ein psychischer Druck aufgebaut wird, der zu gefährlichen Situationen führen könne oder den Urheber für kriminelle Aktivitäten nutzen könnten.

Die Polizei bezieht sich in ihrer Warnung zwar nicht auf einen konkreten Vorfall. Aber: Erst kürzlich soll ein 13 Jahre altes Mädchen in München wegen der "Momo Challenge" in eine lebensbedrohliche Situation geraten sein – das berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Nachrichten und Erpressungsversuche hätten die 13-Jährige demnach so verstört, dass sie sich innerhalb weniger Tage völlig verändert habe. Schließlich habe die Schülerin Tabletten genommen.

Die Polizei München weist ausdrücklich darauf hin, das es sich bei der Verbreitung von "Momo" um eine Straftat handle. Erziehungsberechtigte sollten ihre Kinder über einen sorgsamen Umgang mit Medien aller Art sensibilisieren.

"Momo" taucht das erste Mal 2018 auf – seitdem hat sich die "Challenge" über die ganze Welt und auch auf sämtlichen Plattformen verbreitet.

(hd)

Lass dir helfen

Bestimmte Dinge beschäftigen dich im Moment sehr? Du hast das Gefühl, dich in einer ausweglosen Situation zu stecken? Wenn du dir im Familien- und Freundeskreis keine Hilfe suchen kannst oder möchtest – hier findest du einige anonyme Beratungs- und Seelsorgeangebote:

Telefonseelsorge: Unter 0800 – 111 0 111 oder 0800 – 111 0 222 erreichst du rund um die Uhr Mitarbeiter, mit denen du über deine Sorgen und Ängste sprechen kannst. Auch ein Gespräch via Chat oder E-Mail ist möglich. telefonseelsorge.de

Kinder- und Jugendtelefon: Der Verein "Nummer gegen Kummer" kümmert sich vor allem um Kinder und Jugendliche, die in einer schwierigen Situation stecken. Erreichbar montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr unter der Rufnummer 116 111.nummergegenkummer.de.

Muslimisches Seelsorge-Telefon: Die Mitarbeiter von MuTeS sind 24 Stunden unter 030 – 44 35 09 821 zu erreichen. Bei MuTeS arbeiten qualifizierte Muslime ehrenamtlich. Ein Teil von ihnen spricht auch türkisch. mutes.de

Hier findest du eine Übersicht aller telefonischer, regionaler, Online- und Mail-Beratungsangebote in Deutschland: suizidprophylaxe.de

Das könnte dich auch interessieren:

Ein Bobby-Car im Parkverbot – so reagiert die Polizei

Link zum Artikel

Autofahrer weichen aus: Gelbe Teststreifen plötzlich auf der A4 aufgetaucht

Link zum Artikel

Whatsapp-Panne: Tochter schickt Eltern Urlaubs-Selfie – Wiedersehen dürfte peinlich werden

Link zum Artikel

Ein Helene-Fischer-Song war für Florian Silbereisen gedacht – doch es kam ganz anders

Link zum Artikel

McDonald's- und Burger-King-Mitarbeiter packen über dreisteste Kunden aus

Link zum Artikel

Gleiches Produkt, dreifacher Preis? Jetzt reagiert Edeka auf die Vorwürfe

Link zum Artikel

Samu Haber flirtet bei "The Masked Singer" mit dem Monster: "Ich schlafe gerne mit dir!"

Link zum Artikel

"Die Bachelorette": Die beklopptesten Sprüche der ersten 15 Minuten

Link zum Artikel

"Wo ist es nur geblieben?": Fans rätseln über angekündigtes Interview mit Helene Fischer

Link zum Artikel

"The Masked Singer": Dieser Star ist der Grashüpfer, und wir haben 7 Beweise!

Link zum Artikel

"The Masked Singer": Dieser Promi steckt im Kudu-Kostüm!

Link zum Artikel

Hartz-IV-Empfängerin meldet sich bei Jobcenter krank – und wird trotzdem abgestraft

Link zum Artikel

Lidl provoziert Netto – und der Supermarkt kontert "a Lidl bit" später

Link zum Artikel

Das denken Singles, wenn sie diese 5 Sprüche hören

Link zum Artikel

"In meinen Kühlschrank geschaut": So dreist kontrolliert das Jobcenter Hartz-IV-Empfänger

Link zum Artikel

"Bachelorette": Das Lustigste an Folge 1 waren die Memes, guck!

Link zum Artikel

iPhone-Userin ruiniert besonderen Moment der Braut – so regt sich eine Fotografin auf

Link zum Artikel

"The Masked Singer": Mit seinem Helene-Fischer-Auftritt hat sich der Engel verraten

Link zum Artikel

Petition gegen beliebte dm- und Alnatura-Produkte: "Stoppt diesen ökologischen Irrsinn"

Link zum Artikel

9 Hochzeitsplaner erzählen, welche "tollen Ideen" sie nicht mehr sehen können

Link zum Artikel

Ein Fehler veranschaulicht, worum es Plasberg beim EU-Streit wirklich ging

Link zum Artikel

Foodwatch kritisiert Edeka: Zwei Produkte, zwei Preise – trotz gleichen Inhalts

Link zum Artikel

Aldi startet neues Konzept in London – warum das in Deutschland nicht funktionieren würde

Link zum Artikel

"The Masked Singer": Das Monster ist diese Promi-Frau und wir haben 5 Beweise

Link zum Artikel

"Masked Singer": Faisal Kawusi empört mit üblem Merkel-Witz – ProSieben reagiert patzig

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Jugendliche verprügelt Lehrer – kein Einzelfall

In Freiburg (Fribourg in der Schweiz) hat kurz vor Ostern eine Schülerin ihren Lehrer zu Boden geschlagen. Kein Einzelfall, die Gewalt in Klassenzimmern nimmt laut Experten zu – auch in Deutschland. Ein Lehrerverband will die Problematik nun in einer Studie untersuchen.

Die Schülerin stürmt ins Klassenzimmer, packt den Lehrer, wirft ihn zu Boden, und schlägt immer weiter auf ihn ein – bis ihre Klassenkameraden einschreiten.

Das ist kurz vor Ostern in einer Sekundarschule in Freiburg in der Schweiz passiert. Der 50-jährige Lehrer erleidet leichte Verletzungen an der Stirn. Psychisch macht ihm der Angriff stark zu schaffen. Er ist bis heute krank geschrieben, wie die Regionalzeitung "La Liberté" berichtet.

Die Schülerin war bereits vor dem Vorfall der Schule …

Artikel lesen
Link zum Artikel