Leben

Wein Doch

Sag mir nicht, dass ich nicht nachhaltig genug lebe, mach lieber selbst was

Maria Pelteki
Maria Pelteki

abspielen

Video: watson/Maria Pelteki, Lia Haubner

Greta Thunberg bekommt einen Shitstorm, wenn sie Essen aus Einweg-Plastik isst. Die Grünen-Politikerin Katharina Schulze muss sich erklären, wenn sie nach Kalifornien fliegt, um Urlaub zu machen und die Nachhaltigkeits-Bloggerin DariaDaria wird gehatet, wenn sie eine einzelne Kartoffel im Ofen backt.

Insbesondere Personen, die sich für Klimaschutz und Nachhaltigkeit einsetzen, wird genau auf die Finger geschaut. Und öffentlichen Personen, die komplett auf die Umwelt scheißen, werden oft mit keinem Wort für ihren Lebensstil kritisiert.

Dieses Phänomen geht noch weiter.

Die Kritik kommt häufig von Besserwissern, die selbst nichts tun

Ich wage seit November ein Less-Waste-Experiment für mich, um zu sehen, wo ich – möglichst einfach – Müll vermeiden kann. Und was muss ich feststellen? Dass plötzlich irgendwelche Besserwisser aus ihren Löchern kriechen, die mir erzählen wollen, was ich alles dabei falsch mache – ihrer Meinung nach.

Der Witz an der Sache: Ausgerechnet die Personen, die mich kritisieren, tun nichts, rein gar nichts, um ihre Lebensweise nachhaltiger zu gestalten.

Es ist nicht mein Ding, darüber zu urteilen, wie Leute leben. Es ist mir egal. Aber wie wäre es mal, wenn ihr selber versucht, etwas zu machen, bevor ihr mit dem Finger auf andere Leute zeigt.

Mehr "Wein Doch": Du gibst kein Trinkgeld? Dann bist du nicht pleite, sondern geizig

abspielen

Video: watson/Jessica Ruhstorfer, Lia Haubner

Gebt euch mehr Mühe beim Küssen

abspielen

Video: watson/Agatha Kremplewski, Lia Haubner

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

So trat die AfD eine fragwürdige Empörungs-Welle gegen eine Schule los

Die AfD will ein linksextremistisches Netzwerk in einer Hamburger Schule aufgedeckt haben. Die Schule ist fassungslos und wehrt sich gegen die Vorwürfe, Schüler und Lehrer würden eine vermeintliche "Antifa Area" dulden.

Eine Geschichte darüber, wie die AfD wirklich "wirkt".

Die Geschichte beginnt, so erzählt es die AfD, mit einer Mitteilung über das Meldeportal der Hamburger AfD-Fraktion. Die hatte im September des vergangenen Jahres eine Seite freigeschaltet, auf der sie Schüler und Lehrer …

Artikel lesen
Link zum Artikel