Nachhaltigkeit
MOSCOW, RUSSIA – JUNE 19, 2019: A hippo during rehearsal of a Sand Tale show at the Grand Moscow State Circus in Prospekt Vernadskogo Street. Vyacheslav Prokofyev/TASS PUBLICATIONxINxGERxAUTxONLY TS0B0217

Nilpferde im Großen Staatszirkus in Moskau. In Deutschland soll die Zirkushaltung der Tiere wohl verboten werden. Bild: www.imago-images.de / bVyacheslav Prokofyev

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Regierung will Haltung bestimmter Wildtiere im Zirkus verbieten

Die Bundesregierung plant ein Verbot bestimmter Wildtiere im Zirkus. Das Landwirtschaftsministerium erarbeitete einen entsprechenden "Rohentwurf", in dem unter anderem Giraffen, Nilpferde und Nashörner genannt werden, wie der "Spiegel" in einer Vorabmeldung vom Freitag schrieb. Ein Ministeriumssprecher bestätigte den Bericht im Grundsatz.

Forderungen nach einem Verbot der umstrittenen Wildtierhaltung im Zirkus gibt es schon seit langem. In der Vergangenheit starteten etwa Bundesländer mehrfach vergeblich Vorstöße über den Bundesrat. Die Kompetenz dafür liegt bei der Bundesregierung. Die neue Verordnung soll Ende August vorgelegt werden.

Der Entwurf aus dem Haus von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) sieht kein generelles Verbot vor. Untersagt werden sollen vor allem Tierarten, die nur zur Schau gestellt, aber nicht trainiert und daher besonders wenig bewegt und kognitiv gefordert werden. Auch andere Wildtiere soll das Verbot aber umfassen.

(pcl/afp)

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Niederlage für Trump: Grizzlybären im Yellowstone-Park bleiben unter Artenschutz

Großer Sieg für Artenschützer: Grizzlybären in und um den Yellowstone Nationalpark stehen weiterhin unter Artenschutz. Das entschied ein US-Bundesgericht. Die rund 700 Grizzlybären des Nationalparks hatten ihren geschützten Status im Jahr 2017 auf Betreiben der Trump-Regierung verloren, woraufhin die Bundesstaaten Wyoming und Idaho kurz davorstanden, die ersten Grizzly-Jagden seit 1991 auszurufen.

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