Soccer Football - International Friendly - Germany Training - Volkswagen Arena, Wolfsburg, Germany - March 19, 2019   Germany's Leroy Sane during training   REUTERS/Fabian Bimmer

DFB-Star Sané war beim Länderspiel in Wolfsburg rassistisch beleidigt worden. Bild: reuters

Rassismus-Eklat bei DFB-Spiel um Sané und Gündogan: So absurd entschuldigen sich die Täter

Nach dem Rassismus-Eklat um Äußerungen von DFB-Fans während des Länderspiels in Wolfsburg im März haben sich die Fans, die die Spieler Leroy Sané und Ilkay Gündogan rassistisch beleidigt hatten, entschuldigt. Na ja, ein bisschen.

Laut "Bild" prüft die Staatsanwaltschaft nun, ob den Männern Volksverhetzung und Beleidigung zur Last gelegt werden kann. Bei Verurteilung drohe den Männern bis zu einem Jahr Haft.

Warum wir das "N-Wort" hier ausschreiben

In den sozialen Medien und im Journalismus wird immer wieder diskutiert, ob man rassistische Beleidigungen in Zitatform wiedergeben soll oder nicht. Stattdessen wird in solchen Fällen oft von "N-Wort" oder auch "N**er" gesprochen.

In diesem Fall haben wir uns dazu entschieden, die Ausdrücke auszuschreiben. Die Männer argumentieren damit, dass sie die Wörter nicht als rassistisch empfinden. Das sind sie aber. Wir sehen es somit als unsere Informationspflicht an, diese Worte hier auszuschreiben – damit alle Leser dieses Artikels wissen, dass es sich bei diesen Ausdrücken um Rassismus handelt.

(pb)

Neue Details zum Hopp-Skandal: Reaktionen waren zum Teil inszeniert

Am 29. Februar 2020 geriet der 6:0-Kantersieg des FC Bayern München gegen die TSG Hoffenheim in der Fußball-Bundesliga zur Nebensache. Stattdessen sprachen alle über den Skandal, der dieses Spiel hervorbrachte. Bayern-Fans provozierten mit Schmäh-Plakaten gegen Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp. Das Spiel drohte sogar abgebrochen zu werden. Aus Solidarität mit Hopp entschieden sich die beiden Mannschaften schließlich, die restlichen 13 Minuten der Partie verstreichen zu lassen und spielten …

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