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Danni Büchner und Claudia Norberg: Im Dschungelcamp noch Verbündete, anschließend eher weniger. Bild: Screenshot RTL

Dschungelcamp

Bitteres Dschungelcamp-"Nachspiel" bei RTL: Claudia distanziert sich von Danni

Seit rund zwei Wochen heißt der amtierende Dschungelkönig Prince Damien. Beim großen Dschungelcamp-Wiedersehen wurde der Sieger der 14. Staffel von "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" von seinen Mitstreitern bereits gebührend gefeiert. Vor über sechs Millionen Zuschauern krallte er sich die Dschungelkrone und wurde auf einen Schlag um 100.000 Euro reicher. Geld, was besonders die anderen Camper wie Claudia Norberg oder auch Danni Büchner bitter nötig haben.

Die Wahl-Mallorquinerin verriet Sonja Zietlow und Daniel Hartwich bereits im RTL-Baumhaus in Australien: "Ich muss für meine Familie arbeiten. Mein Gespartes hat nicht mehr ausgereicht. Ich musste für meine Familie Geld verdienen."

Und die Wendler-Ex sitzt sogar auf einem Millionen-Schuldenberg, der mit neuen Aufträgen endlich kleiner werden soll. Vor dem Einzug gestand die 49-Jährige RTL: "Ich bin durch meine Vergangenheit leider insolvent. Die Gage ist natürlich wichtig, um ein neues Leben aufzubauen. Ich möchte dieses Thema irgendwann mal abgeschlossen haben."

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Die Dschungelcamper: Beim RTL-"Nachspiel" wurde noch mal scharf geschossen. Bild: Instagram/ Sven Ottke

In der zweiten Dschungelcamp-Wiedersehensshow "Das große Nachspiel" sprachen die Ex-Camper nun Tacheles. Bereits einen Tag nach dem großen Finale hatten die Ex-Camper beim Wiedersehen scharf gegen "Goodbye Deutschland"-Star Danni geschossen. Doch die ließ sich damals von den Vorwürfen der Kontrahenten nicht aus der Ruhe bringen und stellte klar: "Ich war nicht zum Freunde finden hier."

Am Sonntagabend offenbarte Danni nun bei RTL, wie es ihr wirklich ergangen ist. Und auch die anderen Camper hatten einiges zu erzählen.

Der letzte Beistand

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Elena Miras (l.) und Sonja Kirchberger: Im Camp haben sie sich gesucht und gefunden. Bild: Screenshot TVNOW

Elena Miras hatte es im Camp auch nicht immer leicht. "Ich habe mit viel Hate zu kämpfen", sagte sie in der Show. Das Schönste sei das Wiedersehen mit ihrer Tochter gewesen. Nach drei Monaten habe sie endlich den Bescheid bekommen, dass mit dem Jugendamt alles geklärt sei. Im Camp hatte besonders Sonja Kirchberger Elena immer beigestanden.

Die Schauspielerin erklärte nun: "Ich mochte Elena so gerne, weil sie echt ist. Deswegen konnte ich mit ihr so gut umgehen. Ich dachte mir, dass es nicht sein kann, dass wir uns im Camp nicht trauen, die Meinung zu sagen." Elena sei emotional hochintelligent. Doch einen wichtigen Ratschlag hatte die 55-Jährige dennoch: "Das Temperament soll bleiben, aber die Kommunikation soll entschärft werden."

Die letzte Schadenfreude

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Claudia Norberg (2.v.l.) freute sich mit den anderen Stars, als Danni aus dem Camp gewählt wurde. Bild: Screenshot TVNOW

Im Hotel Versace verfolgten die bereits ausgeschiedenen Kandidaten, wer die diesjährige Staffel gewinnt. Dabei bekamen die Zuschauer nun zu sehen, dass Claudia Norberg doch nicht uneingeschränkt hinter Danni Büchner steht. "Das Video des Jahres ist auf meinem Handy", freute sich zunächst Elena Miras. Zu sehen war, wie sie und Sonja Kirchberger jubelten, als bekannt wurde, dass Danni Dritte wurde und ihr somit die Chance auf den Sieg verwährt wurde. Als Danni das später sah, sagte sie: "Das sind die obligatorischen, die mich nicht leiden können, ist doch klar."

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Elena Miras und Sonja Kirchberger: Die beiden haben sich über den Auszug von Danni Büchner sehr gefreut. Bild: Screenshot TVNOW

Doch auf dem Video war auch zu sehen, dass sich Claudia genauso freute und jubelte. Danni sagte enttäuscht: "Was mich irritiert, ist Claudia. Ich werde sie gleich mal fragen." Sie dachte eigentlich, dass sie sehr loyal sei.

Claudia stellt klar: "Ich bin nicht Team Danni"

In der Show sagte zunächst Sonja Kirchberger: "Ich wollte, dass Prince Damien gewinnt. Daraus habe ich auch nie ein Geheimnis gemacht. Und Claudia stellte plötzlich überraschend klar: "Ich bin nicht Team Danni, ich mag alle, die da waren. Für mich spielt das gar keine Rolle. Das war aus der Situation heraus." Für sie sei alles gut, aber die Auswanderin stellte klar: "Ich merke mir einfach vieles."

Die letzte Abrechnung

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Anastasiya Avilova, Claudia Norberg, Elena Miras, Raúl Richter und Markus Reinecke: Zum vorerst letzten Mal sagten sie sich ihre Meinung ins Gesicht. Bild: Screenshot TVNOW

Im Dschungelcamp gab es kaum ein anderes Thema als Danni Büchner, die kurzerhand die Sendung in die Danni-Show umbenannte. Trotzdem schaffte sie es unter die letzten drei Kandidaten. Wie das RTL-Voting offenbarte, hatte sie sogar gute Chancen auf die Krone. Sie belegte mit 21,67 prozent aller Zuschaueranrufe zeitweise den ersten Platz. Doch schon beim "großen Wiedersehen" hatten ihre Kontrahenten Klartext gesprochen. Nun ging es gnadenlos weiter.

Noch einmal polterten die Camper gegen Danni Büchner

Elena Miras polterte: "Das Dschungelcamp war für mich nicht die Danni-Show. Ich sag dazu nichts mehr Leute, es reicht." Sven Ottke fasste das Verhalten von Danni auf seine ganz eigene Art und Weise zusammen: "Das Wetter war zu dunkel, das Wetter war zu hell." Sonja meinte: "Ich kenne niemanden, der an einem Tag so viel nörgeln kann wie Danni Büchner. Was wäre die Show ohne Danni? Das ist die übersteigerte Selbstwahrnehmung."

Markus Reinecke machte da weiter, wo er aufgehört hat: "Sie tut so, als ob sie wirklich heilig wäre. Wenn man über jemand anderen redet, der nicht dabei war, dann lästert man. Das ist wirklich gemein." Selbst Prince Damien war sehr enttäuscht über die eine oder andere Lästerattacke: "Meine Oma hat mir schon gesagt, dass Leute im Camp reden, obwohl ich mit denen gut war." Claudia pflichtete bei: "Das ist nicht die schöne englische Art."

Die letzte Selbsterkenntnis

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Danni Büchner: In der letzten Dschungelshow zog sie ihr persönliches Fazit. Bild: Screenshot TVNOW

Nach dem Dschungel ist vor dem Dschungel. Danni Büchner hatte es auch in der letzten Show nicht leicht und musste sich wieder für ihr Verhalten rechtfertigen. Doch zur Überraschung ihrer Mitcamper entschuldigte sich die 42-Jährige zunächst bei Prince Damien: "Mir tut es leid, was ich für einen Mist geredet habe. Ich wollte dich nicht verletzen." Der Dschungelkönig nahm die Entschuldigung an: "Danni ist zu mir, wenn ich sie persönlich sehe, total nett. Wahrscheinlich war die Zeit für sie im Camp schlimm."

Danni Büchner entschuldigt sich für ihre Lästereien

"Ich war die Nervensäge hoch zehn. Ich war total überfordert, da redet man viel Mist. Mir war es nicht bewusst", gestand sie sich ein. Auch Boxer Sven erinnerte sich an den Danni-Eklat nach der letzten gemeinsamen Prüfung zurück: "Ich fand es nicht schön. Ich habe die ganze Woche pro Danni gesprochen. Das Eis ist sehr dünn. Ich habe dann recht viel Gegenwind bekommen, das fand ich nicht fair." Später sei er überfordert gewesen.

Der Trödelfuchs fasste es dann schließlich so zusammen:

"Was soll ich dazu sagen? Sie hat jeden enttäuscht. Jetzt entschuldigt sie sich bei jedem. Wenn sie was gesagt hat, war es nicht so schlimm. Sie kann sich davon nicht freisprechen. Ich habe da meine eigene Meinung gebildet. Wir werden uns nie wiedersehen."

Die letzten Tränen

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Jada Karabas: In der Show kullerten bei der 15-jährigen Tochter von Danni die Tränen. Bild: Screenshot TVNOW

Während Danni Büchner im Dschungelcamp war, gab es viele Hassnachrichten in den sozialen Netzwerken. Eine Situation, die besonders ihren Kindern zu schaffen machte. Danni sagte in der Show zu Sonja Zietlow:

"Es gibt viele Leute, die mich scheiße finden. Ich habe gelernt, dass die Menschen vorher keine Rolle gespielt haben und es jetzt auch nicht tun. Ich brauchte die Zeit zu Hause."

Im Studio saß auch Dannis Tochter Jada und schaute sich die Dschungelcamp-Aufnahmen ihrer Mutter noch einmal an. Dabei musste sie weinen. Die 42-Jährige erklärte, wie schwer es für die Familie war: "Was gibt es für mich Wichtigeres auf der Welt, als meine Kinder. Mich kann man angreifen, aber meine Kinder? Das geht gar nicht!" Auch Moderator Daniel Hartwich pflichtete ihr bei: "Das finden wir schrecklich, widerlich und ätzend." Danni habe versucht ihren Kindern zu erklären, dass Social Media nicht die reale Welt sei.

Die letzte Warnung

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Prince Damien, Daniel Hartwich und Sonja Zietlow: Beim "Nachspiel" freute sich der Sieger noch mal besonders über seine Dschungelkrone. Bild: Screenshot TVNOW

Der plötzliche Erfolg kann auch die falschen Menschen anziehen. Das denken zumindest die Ex-Camper. Aus diesem Grund haben die D-Promis besonders gute Ratschläge Dschungelkönig Prince Damien. Politiker Günther Krause meinte: "Wenn man Erfolg hat, muss man aufpassen, wer sich alles an deine Seite drängelt." Elena sagte: "Ich kenne dieses Thema, lass dich nicht verarschen." Und auch Sven warnte den 29-Jährigen: "Wenn du erfolgreich bist, kommen die Leute wie die Fliegen zum Licht."

Die letzte Überraschung

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Christina Grass und Marco Cerullo: Am Ende der Show hat der 31-Jährige seiner Liebsten plötzlich einen Heiratsantrag gemacht. Bild: Screenshot TVNOW

Bei "Bachelor in Paradise" haben sie sich nicht nur richtig kennen, sondern auch lieben gelernt. Als Marco Cerullo im Camp war, hielt seine große Liebe Christina Grass die Stellung und begleitete ihn nach Down Under. Schon in Australien kullerten bei ihm die Tränen und Selbstzweifel machten sich breit. Nun musste Christina Grass vor Freude weinen, denn der 31-Jährige hatte eine ganz besondere Überraschung für sie.

"Schatz, die letzten Monate waren sehr turbulent. Ich habe gerade alles vergessen. Ich habe im Dschungel so viel Zeit gehabt, um nachzudenken. Alles was ich will, ist dich um mich zu haben. Willst du meine Frau werden?", fragte er plötzlich. Die überglückliche Christina konnte es nicht fassen und rief: "Ja!"

Die ersten Erfolge

Daniel Hartwich, Prince Damien und Sonja Zietlow: Im Finale wurde es noch mal emotional, so dass die Moderatorin sogar das eine oder andere Tränchen verdrücken musste.

Prince Damien: Der Sänger gewann die 14. Staffel. Bild: TVNOW

Prince Damien ist immer noch überwältigt von seinem großen Erfolg. "Ich weiß gar nicht, wie ich damit umgehen soll", sagte er beim "Großen Nachspiel". Dass so viele Menschen für ihn angerufen hätten, sei für ihn unglaublich gewesen. "Ich war immer der Außenseiter", so der Sieger der 14. Staffel. Nach dem Auszug konnte sich der 29-Jährige vor Nachrichten kaum retten.

"Instagram ist explodiert", freute sich der Musiker. Bisher habe er es aber noch nicht geschafft, darauf zu antworten. "Pietro hat auch geschrieben", verkündete er stolz. Prince Damien konnte auch einen besonderen Erfolg verzeichnen. "Die Instagramzahl hat sich fast verdoppelt. Mein Song 'Easy Breezy' ist in den iTunes-Charts auf Platz 25." Mittlerweile fühle er sich sogar wie Kim Kardashian, weil ihn jeder verfolgen würde.

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