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Die D-Promis im Dschungeltelefon: Nach dem Unwetter mussten die Camper evakuiert werden. Später gab es eine große Überraschung.

Die D-Promis im Dschungeltelefon: Nach dem Unwetter mussten die Camper evakuiert werden. Später gab es eine große Überraschung. Bild: TVNOW

Dschungelcamp

Comeback im Camp: Nach Evakuierung bricht RTL mit Regel

An Tag neun im Dschungel hinterließ das Unwetter in Down Under seine Spuren. Die Camper wurden kurzerhand ins Dschungeltelefon evakuiert, wo auch "Bachelor in Paradise"-Kandidat Marco erfahren hat, dass er als erster Kandidat die Show verlassen muss.

Nachdem die Regenschauer sich langsam zurückzogen und der Weiher keinem Wasserstrom mehr glich, wurden die D-Promis in der Samstagsausgabe mit einer allzeitbeliebten Tradition belohnt, die eigentlich strikt verboten war. Die Camper waren aus dem Häuschen – nur Elena, Toni und Claudia machten lange Gesichter. Doch wie sich zeigte, war die Gefahr noch nicht gebannt.

Festmahl des Tages

Nachdem das (vermeintliche) Dreamteam Elena und Danni am Vortag überraschend neun Sterne in der Prüfung geholt hatte, freuten sich die D-Promis nach tagelanger Zwangsdiät auf den großen Festschmaus. Die Ernüchterung folgte jedoch zugleich und ließ allerlei kulinarische Träume platzen. Merke: Ein Neun-Sterne-Dinner im Dschungel entspricht keinem Ein-Sterne-Restaurant in Deutschland.

Die Camper beim Festessen: Marco und die anderen Camper begutachten den Känguruschwanz.

Die Camper beim Festessen: Marco und die anderen Camper begutachten den Känguruschwanz. Bild: TVNOW

Das Dinner bestand aus sechs übersichtlichen Zutaten: neun Zucchiniblüten, weiße Süßkartoffeln, ein Bund Wasserspinat, drei Paprika, 20 Litschis und ein haariger Känguruschwanz. Prince Damiens erleuchtende Erkenntnis: "Das riecht echt nach Tier!" Wer hätte das gedacht, lieber Prince. Zur großen Überraschung von Raúl mundete der Schwanz sogar: "Wie Rinderfilet." Doch Danni (natürlich!) meckerte: "Da könnte ich sofort Vegetarierin werden."

Gefahr des Tages I

In der Nacht sorgte im Camp nicht nur das Unwetter für Schauermomente, sondern auch kleine Tierchen mit acht Beinen. GZSZ-Star Raúl Richter nahm aufgebracht Leidensgenossin Toni zur Seite, die beide zur Wache verdonnert waren: "Hier ist eine fette, schwarze Spinne. Ganz ruhig! Ist das die Trichternetzspinne? Ich weiß es nicht?" Und Toni antwortete mindestens genauso aufgebracht: "Oooh, das ist die Tödliche! Das ist auf jeden Fall so eine. SOS. Ranger! Dr. Bob, wo bist du?"

Raúl und Toni: Nachdem die gefährliche Spinne entdeckt wurde, hat ein Ranger diese aus dem Camp entfernt.

Raúl und Toni: Nachdem die gefährliche Spinne entdeckt wurde, entfernte ein Ranger diese aus dem Camp. Bild: TVNOW

Zum Glück war ein Ranger schnell gefunden und die Spinne wurde behutsam aus dem Camp entfernt. Das war auch bitter nötig, denn tatsächlich handelte es sich um die gefährliche Trichternetzspinne. Toni freute sich: "Yeah! Wir leben! Wir haben dem Tod in die Augen gesehen." Doch keine Sorge, liebe Camper: Es gibt seit fast 40 Jahren ein Gegengift und seitdem musste niemand mehr von dem tödlichen Biss sterben.

Gefahr des Tages II

Der peitschende Starkregen prasselte nur so auf das Camp hinab. Die D-Promis mussten schleunigst in Sicherheit gebracht werden, bevor die Überschwemmung jeglichen Weg versperrte. Dauernörglerin Danni ließ ihrer Wut mal wieder freien Lauf und weinte bitterlich:

"Leute, ich werde todkrank hier. Alles ist klitschnass bei mir. Ich habe keine Jacke, ich habe nichts mehr. Das geht jetzt echt zu weit. Da habe ich keinen Bock mehr!"

Raul und Danni: Die beiden suchen im Dschungeltelefon Schutz vor dem heftigen Regenschauer.

Raul und Danni: Die beiden suchen im Dschungeltelefon Schutz vor dem heftigen Regenschauer. Bild: TVNOW

Im Dschungeltelefon ging die Ansage der Auswanderin weiter:

"Ich werde mir den Tod holen und ihr seid schuld. Das ist viel schlimmer als alles, was ich je erlebt habe. Ich weiß nicht, wie es noch schlimmer kommen kann. Wahrscheinlich muss ich die Nacht jetzt hier auf dieser Bank verbringen."

Keine Sorge, Danni, den anderen Dschungelgenossen ging es nicht besser, denn es hieß kurz und knapp: "Aus Sicherheitsgründen alle ins Dschungeltelefon." Vollkommen übermüdet nahmen alle Camper Platz und mussten so lange warten, bis Entwarnung kam. Elena phantasierte: "Ich dachte schon, ich komm in ein Hotel." Übrigens: Im Dschungeltelefon stattete eine Schlange den Bewohnern auch einen Besuch ab.

Wiedersehen des Tages

Die Zuschauer waren erbarmungslos und wählten Selbstzweifler Marco aus dem Camp. Da half auch das ganze Tränenmeer nicht, das er hinterlassen hat. Markus sagte kühl zur Entscheidung: "Eine Lücke wird er nicht reißen. Er ist immer wieder in Schockstarre verfallen." Zum Schluss war der Realitystar wortkarg und sagte lediglich: "Alles gut! Ciao!" Sein Resümee: "Das ist kein schönes Gefühl, als erster rausgewählt zu werden. Da war der schwache Marco wohl zu schwach." Nach dieser Erkenntnis wartete nicht nur das weltberühmte Versace-Hotel auf ihn, sondern auch seine große Liebe Christina.

Marco und Christina: Die beiden liegen sich früher als gedacht wieder in den Armen.

Marco und Christina: Die beiden liegen sich früher als gedacht wieder in den Armen. Bild: TVNOW

Die beiden frisch Verliebten liegen sich endlich wieder in den Armen. Die 31-Jährige musste ihn beruhigen: "Alles ist gut! Du hast alles richtig gemacht." Diesmal kullerten die Tränen nicht nur Marco über die Wangen, sondern auch Christina musste weinen. "Ich bin stolz auf dich", schluchzte sie.

Die schlimmste Dschungelprüfung ever...?

Sonja und Daniel feierten erstmal eine Party, dass die Auswanderin nicht mehr zur Prüfung antanzte. Superhändler Markus musste nämlich da weitermachen, wo Danni vor vier Tagen aufgehört hat – nämlich bei null. Die Prüfung "Ge-Fahrstuhl" wurde kurzerhand recycelt und der 50-Jährige versuchte nun sein Sterneglück im Horrorfahrstuhl.

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Markus bei der Dschungelprüfung: Das Krokodil kommt ihm gefährlich nah. Bild: TVNOW

Der Trödelfuchs suchte in den Räumen insgesamt nach zehn Sternen. Doch Vorsicht war geboten, denn natürlich kam die Prüfung nicht ohne allerlei angsteinflößende oder eklige Tiere aus. Ihn begleiteten ganze 22 Teppichpythons, Kakerlaken, 200 Ratten, 50 Spinnen, 30 Kröten und als Krönung ein Krokodil, das ihm gefährlich nahe kam. Doch mit dem Reptil konnte es Markus locker aufnehmen und schaffte insgesamt acht von zehn Sternen.

Die Dschungelprüfungs-Härte im ever, ever, ever-Faktor: 8/10. Markus zeigte Danni, dass es nicht die schlimmste Dschungelprüfung ever sein konnte. Doch mit 22 Teppichpythons und einem Krokodil ist eben auch nicht zu spaßen.

Überraschung des Tages

Endlich hat die Nachtwache wieder einen Sinn! Zur Freude fast aller Campbewohner ist das Lagerfeuer wieder zurück und damit die Zeit für tiefgründige Gespräche in gemütlicher Atmosphäre. Das haben die Camper den heftigen Regenschauern zu verdanken, die dafür gesorgt haben, dass es keine Waldbrandgefahr mehr gibt. Damit bricht RTL seine Regel, denn eigentlich wurde in diesem Jahr das Aus für die lodernden Flammen verkündet.

Das Lagerfeuer ist wieder zurück: Die Camper dürfen nun endlich wieder das Feuer bewachen.

Das Lagerfeuer ist zurück: Die Camper dürfen nun endlich wieder das Feuer bewachen. Bild: TVNOW

Die frohe Botschaft nahm Raúl entgegen: "Lieber Teamchef, da sich die Wettersituation in dieser Gegend verändert hat, dürft ihr das Campfeuer entflammen! Der Feuerstein hilft euch dabei." Bei fast allen entfachte die Verkündung ein wohliges Gefühl. Besonders Elena konnte sich allerdings mit der beliebten Tradition nicht anfreunden: "Nein! Wir werden so stinken, wenn wir hier rauskommen!"

Abschied des Tages

An Tag neun musste wieder ein Promi sich für immer vom Camp verabschieden. Diesmal standenToni und Raúl zur Auswahl. Die Entscheidung sei sehr eng gewesen, fassten die Moderatoren zusammen. Daniel sagte schlussendlich: "Das Camp verlassen muss Toni." Die Sängerin weinte. Aus irgendeinem Grund schien sich die mit Abstand unbekannteste Kandidatin sicher gewesen zu sein, locker weiter zu kommen.

Bei "Die Stunde danach" sagte Sonja zum Auszug: "Sie war immer so ein kleines, fröhliches Ding. Sie hat Prince Damien auch immer gut getan." Und Daniel ergänzte: "Was für eine Überraschung. Dass sie ihre Enttäuschung so offen gezeigt hat, hat mir sehr gut gefallen."

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