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Heidi Klum und ihre Gastjuroren: Mit Milla Jovovic und Julien Macdonald sucht sie die ersten Nachwuchsmodels für ihre Show.

Heidi Klum und ihre Gastjuroren: Mit Milla Jovovich und Julien Macdonald sucht sie die ersten Nachwuchsmodels für ihre Show. Bild: Pro Sieben/ Richard Hübner

Heidi Klum bricht in neuer "GNTM"-Staffel mit alter Tradition

Heidi Klum ist wieder auf der Suche nach "Germany's next Topmodel". Seit nun mehr als 15 Jahren versucht die Klumsche Show aus den "Meeedchen" echte Models zu machen. Das klappte mal mehr und mal weniger gut. Waren noch zu Zeiten von Lena Gercke oder Barbara Meier Tattoos, Piercings und ein paar Kilo mehr auf den Hüften verpönt, darf es jetzt gerne von allem etwas mehr sein. Da fällt auch Julia F. kaum noch auf, die aufgrund der Autoimmunkrankheit Alopecia keine Haare mehr am Körper hat.

Bereits in der ersten Folge verabschiedete sich die Fünffachmutter von den "veralteten" Idealen. Stolz sagte die 46-Jährige in die Kamera: "Ich liebe es, dass die Branche mit der Zeit geht." Dazu zeigte sie sich auch gleich kampfeslustig: "Es wird härter als je zuvor." Nur wer Heidi Klum auf den ersten Blick überzeuge, habe die Chance, mit ihr auf große Reise zu gehen. Und von der Modelvilla in Los Angeles träumt doch jede Teilnehmerin.

Die verrücktesten Kandidatinnen des Tages

Beim offenen Casting im Olympiapark gaben die Topmodel-Anwärterinnen Vollgas, denn nur 38 Mädchen durften schließlich die große Fashionshow von Designer Julien Macdonald laufen. Kandidatin Charlotte legte Klum beim Casting prompt die Karten und sagte: "In Zukunft sehe ich die Häuslichkeit. Heidi, du bekommst noch ein Baby."

Zugegeben, manche Mädels waren etwas zu übermotiviert und die Selbsteinschätzung ist bei einigen in Schieflage geraten. Da wäre zum Beispiel Loré zu erwähnen, die natürlich die gewisse Ausstrahlung als Model habe und auch bereits die Modemetropole Mailand erobert hat. "Für mich gibt es nur eine Option weiterzukommen." Diese Rechnung hatte sie leider nicht mit Heidi Klum gemacht.

Und auch Laura wusste genau, was sie will: "Ich habe großes Selbstbewusstsein. Gutes Aussehen ist mir wichtig. Ich liebe es, Sachen zu haben, die nicht jeder hat." In Saint-Tropez soll sie bereits erfolgreich gearbeitet haben. Nun macht sie erstmal im bayerischen München weiter.

Heidi verabschiedet sich von alten Modelidealen

Tattoo-Lady Mareike zeigte, dass den Möchtegern-Models tatsächlich keine Grenzen mehr gesetzt werden. Sie ist von oben bis unten mit Kunstwerken bemalt und hat nach eigenen Angaben 24.000 Euro für ihren Körperschmuck ausgegeben. Mit ihren 24 Jahren wäre sie außerdem in den vergangenen Staffeln viel zu alt gewesen, doch das spielt für Heidi Klum nun wohl überhaupt keine Rolle mehr. Mareike stellte gleich zu Beginn klar: "Weil ich Kunst auf meinem Körper trage, heißt es nicht, dass ich asozial bin."

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Der Designer mit den Models: Mareike (links) trägt ihren Schmuck auf der Haut. Bild: pro sieben/ richard hübner

Der britische Stardesigner stellte die Hauptsache-anders-Mentalität noch mal in den Vordergrund. "Heidi und ich sind auf der Suche nach dem Modelfaktor." Und als ob sich die beiden abgesprochen hätten, sagte er über Mareike: "Sie repräsentiert die Zeichen der Zeit." Da ist es auch egal, ob sie laut Klum "eine furchtbare Haltung habe". Schließlich ist noch kein Model vom Himmel gefallen.

Weisheiten des Tages

Bevor insgesamt 38 Nachwuchsmodels endlich die Fashionshow laufen durften, gab es natürlich wieder Kandidaten, die kurz das Rampenlicht gesucht haben und ihre Weisheiten zum Besten gaben:

Null-Bock-Einstellung des Tages

Eine Kandidatin fiel dabei besonders auf: Marcia. Dabei ging es gar nicht darum, dass sie bereits 28 Jahre alt ist, der Designer nicht erkennen konnte, ob sie eine Frau oder ein Mann sei, sondern vielmehr um ihre Lästerattacke in Richtung Klum. Das hörte sich in der Sendung dann so an:

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Marcia: Die 28-Jährige kam zwar in die zweite Runde, ist dann aber doch lieber freiwillig gegangen. Bild: ProSieben/Claudia Hofmaier

Diese Einstellung kommt bei Heidi Klum gar nicht gut an. Bei der Show von Julien Macdonald stellte sie gleich klar: "Sie hat es nicht im Blut." Doch bevor die 46-Jährige sie rausschmeißen konnte, hat sie selbst die Reißleine gezogen. Und der Designer stellte fest: "Sie hat uns abserviert. Du mochtest sie eh nicht." Der Gesichtsausdruck von Heidi sagte alles.

Tränen, Traurigkeit und Trotz des Tages

Besonders schwer hatten es Lucy, Johanna und Julia P.. Im Gegensatz zu den anderen Mädchen sind sie zwar nicht auf dem Laufsteg hingefallen, aus den Schuhen gerutscht oder gleich ganz von der Bühne runtergepurzelt – nein, ihre Probleme begannen schon vor ihrem großen Auftritt.

Lucy ist Transgender. In der Show verriet sie, dass sie ihre Op noch nicht gehabt habe. Bei der Kleiderwahl ging es dann turbulent zu, denn keins an ihr wollte den Designer überzeugen. Die "wie ein Oktopus"-Laufende musste in ganze 20 Kleider von Kim Kardashian oder Bebe Rexha schlüpfen, bis sie endlich raus auf den Catwalk durfte. Trotz eines Torkelwalks durfte sie mit auf die große Reise.

Curvy-Model Johanna konnte ihre Tränen nicht zurückhalten. Am Anfang sagte sie noch, dass sie bodenständig erzogen sei, ihre Mama ihr größtes Vorbild sei, doch dann kullerten wegen falscher Schuhe die Tränen. "Mich nervt das mit den Schuhen total", motzte sie. Die Juroren fanden sie trotzdem super. Gastjurorin Milla Jovovich schwärmte: "Sie ist bezaubernd." Und auch Heidi attestierte: "Du siehst Bombe aus, bist super hübsch."

Bei Julia P. war Julien Macdonald gnadenlos: "Models sind nicht gerade die intelligentesten Wesen." Das nicht vorhandene cremefarbene Babydoll-Kleid war an allem Schuld. Die 17-Jährige hatte es versäumt, sich eins von den Schmuckstücken zu besorgen. Und so fiel auch das Urteil vom Designer aus: "Sie lebt in einer Fantasiewelt." Die Jury konnte sie dennoch überzeugen – genauso wie mehr als 20 andere Models.

ProSieben zeigt die 15. Staffel "Germany's next Topmodel" immer donnerstags um 20.15 Uhr.

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