Bild

Bild: Max Threlfall/GAW

Rapper zeigt im Video die Brutalität der Seenotrettung – man hält es kaum aus

Mit so einer starken Message hatte wohl kaum jemand gerechnet! Der Reutlinger Rapper TUA macht mit seinem Video zum Song "Wenn ich gehen muss" Werbung für Seenotrettung – allerdings ist der Clip von einem netten Werbevideo so weit entfernt, wie es nur geht.

Die Bilder mit denen TUA unsere Aufmerksamkeit auf das brutale Sterben von Geflüchteten im Mittelmeer lenken will, sind nicht nur ziemlich heftig, sondern kaum zu ertragen. Für den Clip hat der Rapper mit der bekannten Agentur "Jung von Matt" zusammengearbeitet.

Das ist im Video zu sehen:

TUA sagt über das Video:

"Dass Menschen auf der Flucht im Mittelmeer sterben und Europa sich seit vier Jahren auf zivile Organisationen wie Sea-Eye verlässt, macht mich wütend. Wir lassen Menschen sterben, die Schutz suchen. Das ist völliger Wahnsinn. Ich wollte ein Musikvideo machen, dass man fast nicht aushält – weil die aktuelle Situation nicht auszuhalten ist. Ich möchte auf die Arbeit von Sea-Eye aufmerksam machen und meine Musik und Reichweite nutzen, um zu helfen."

TUA in einer Pressemitteilung der Agentur gwa.

Wie will TUA mit dem Video der Seenotrettung helfen?

Hier kannst du das Video sehen:

abspielen

Video: YouTube/Tua

(hd)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Neue Werbung für Corona-Impfung: Spahn und Gesundheitsministerium kassieren Lacher

Das Bundesministerium für Gesundheit startet eine neue Offensive bei der Impfkampagne. Mit einem Werbeclip will das Ministerium unter Jens Spahn versuchen, die Leute zur Impfung zu bewegen. Das Video zeigt Szenen, in denen die Menschen ein Leben wie vor der Pandemie führen: Geburtstagspartys mit Freunden und gefüllte Fußballstadien. Dazu läuft ein Cover des 80ies-Hits "Hello Again" von Howard Carpendale. Bei den Followern auf Twitter kommt das ganze nur bedingt gut an.

Einige verstehen die …

Artikel lesen
Link zum Artikel