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Alex Mariah Peter hat viel für ihre jetzige Figur getan. Bild: Screenshot / Instagram / alexmariahpeter

"GNTM"-Gewinnerin Alex gesteht: Sie hatte mit "zwei Arten von Essstörung" zu kämpfen

Am 27. Mai kam es nach 16 Staffeln von "Germany's next Topmodel" zu einer Premiere: Mit Alex Mariah Peter wurde erstmals ein Transgendermodel von Heidi Klum zur Siegerin gekürt. Nun nimmt die 23-Jährige ihre 405.000 Follower auf Instagram mit in ihren neuen Model-Alltag. Dazu gehören auch regelmäßige Foto-Posts, die mal privat entstehen oder für die ersten Jobs außerhalb von "GNTM" gedacht sind.

Ihren Körper setzt sie dabei natürlich bewusst in Szene – viele hautenge Outfits oder Bikinis trägt sie auf den Instagram-Schnappschüssen. Die Fans sind von diesem Anblick begeistert und kommentieren Alex' Figur eifrig. Doch die gebürtige Düsseldorferin steckt viel Arbeit in ihre Figur, das tat sie auch schon, bevor sie den Durchbruch in der ProSieben-Show schaffte. Dass Alex' Ernährunggewohnheiten zum Teil nicht mehr gesund waren und sie selbst sie als zwanghaft bezeichnet, darüber sprach sie nun im RTL-Interview.

Alex Mariah Peter wog früher über 100 Kilo

Heute hat Alex die von der Mode-Industrie mehrheitlich geforderten Körpermaße. Das war allerdings noch nicht immer so – in der Vergangenheit habe sie über 100 Kilo gewogen. Gestört habe sie daran in erster Linie nicht ihr Aussehen, sondern dass sie keine Kondition gehabt habe. Daraufhin habe sie Kraftsport betrieben und auf ihre Ernährung geachtet, wie sie bereits bei "GNTM" beschrieb.

Nun erinnert sich die Castingshow-Gewinnerin reflektiert an ihre Körperwandlung zurück: "Ich würde sagen, ich habe nie eine Essstörung dahingehend gehabt, dass ich mich abgehungert habe, aber auf zwei verschiedene Arten. Also einmal habe ich krankhaft viel gegessen, das war auf jeden Fall eine krasse Phase", erklärt sie im RTL-Interview. Die darauffolgende Zeit sei dann nicht weniger anstrengend für Alex gewesen:

"Ich habe zwar meine Kalorien getrackt, um nicht zu wenig zu essen, als ich angefangen habe, Sport zu machen, aber man merkt das schon, wenn man ein bisschen reflektiert ist, dass das schon zu krassen Zwängen wird."

Immer genauer habe sie die Kalorien gezählt, die sie am Tag zu sich genommen hat: "Sodass ich teilweise ein Gramm Haferflocken wieder zurückgetan habe. Also das ist für mich auch schon sehr zwanghaftes Essverhalten", stellt das Model schließlich fest.

Bodyshaming ist ein Thema in den Kommentaren der "GNTM"-Siegerin

Diese Zwänge habe sie rechtzeitig für sich erkannt und könne heute ihre Essstörung kontrollieren. Auf Social Media gehört es nun allerdings zu Alex' Leben dazu, auf ihren Körper angesprochen zu werden. Ob sie will oder nicht, ungefragt tun die Follower ihre Meinung zu ihrem Äußeren kund.

"Ich habe neulich mal ein altes Foto von mir gepostet, auf dem ich gefühlt in meiner Bestform war, daran bemessen, wann ich am schlanksten und durchtrainiertesten war", beschreibt sie dazu. Die Fans fanden sie auf dem besagten Bild zu dünn: "Die meinen das nett, aber ganz freundlich ausgedrückt: Wer bist du, das zu bewerten?", fragt sich Alex im Interview weiter.

Mittlerweile sei Alex selbstbewusst genug und fühle sich so wohl in ihrem Körper, um sich davon nicht beirren zu lassen. Empfindliche Reaktionen lösen solche Kommentare dennoch bei ihr aus. Mit ähnlichen Problemen rund um ihren Körper haben auch weitere Finalistinnen von "GNTM" zu kämpfen.

Kürzlich sagte beispielsweise ihre ehemalige Show-Kollegin Romina auf Instagram, dass sie ihren Fans keine Ernährungstipps mehr geben wolle – weil sie das Thema selbst nicht vollständig im Griff habe.

(cfl)

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