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Bild: Charles McQuillan/Getty Images/HBO/Montage Watson

"Dachte, das sei ein Witz": Isaac Hempstead-Wright über Brans Ende in "GoT"

Die Reaktionen auf Brans überraschendes Finale mögen durchwachsen sein – doch sein Darsteller hat eine ganz klare Meinung.

Das sonst so finstere "Game of Thrones" nahm vor allem für einen Charakter ein überraschend positives Ende: Im großen Finale landete dann – gefühlt völlig aus dem Nichts – Bran Stark auf dem Eisernen Thron. Das Fan-Feedback dazu war in zwei klare Lager aufgeteilt: Ein Teil meinte, Brans Regentschaft sei schon lange im Voraus angedeutet worden, wohingegen andere der festen Überzeugung waren, er habe das alles nicht verdient.

Aber wie fand eigentlich der Mann, der die Rolle zum Leben erweckte, diesen überraschenden Last-Minute-Twist?

Mit "Entertainment Weekly" sprach Isaac Hempstead-Wright über Brans großes Finale – und das konnte er beim ersten Lesen selbst nicht glauben...

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Kniet nieder vor König Bran, dem Ersten seines Namens. Bild: HBO

Die achte Staffel stand in den letzten Wochen durchgehend in der Kritik.

Natürlich ist es unmöglich, einer weltweit geliebten Serie wie "Game of Thrones" ein Ende zu schenken, mit dem jeder Fan glücklich ist. Der Druck ist enorm und zwang daher bereits unzählige Serien in die Knie. Fragt man nach einem Beispiel für ein schlechtes Serienfinale, fallen vielen auf Anhieb mehrere Titel ein; möchte man wiederum ein gutes Serienende genannt bekommen, herrscht erst einmal nachdenkliches Schweigen. Das weiß auch Isaac Hempstead-Wright:

"Nicht jeder wird [mit dem Ende von 'Game of Thrones'] zufrieden sein. Es ist schwierig, eine so beliebte Serie abzuschließen, ohne irgendjemanden zu verärgern. Ich glaube nicht, dass jemand das Ende für vorhersehbar halten wird, und mehr kann man sich nicht wünschen. Mancher wird wütend sein. Es wird viele Herzen brechen. Es ist 'bittersüß' – wie es George R. R. Martin haben wollte. Es ist ein passender Abschluss dieser epischen Saga."

Isaac Hempstead-wright gegenüber "entertainment weekly"

Aber was hält er konkret von Brans Schicksal?

In dieser Hinsicht teilt der Schauspieler wohl die Meinung vieler Fans: Er war so überrascht, dass er erst glaubte, es sei ein Scherz.

"Als ich die Szene in der Drachengrube in der letzten Episode las und im Skript plötzlich gefragt wurde: 'Wie wär's mit Bran?', musste ich aufstehen und im Zimmer auf- und ablaufen. Ich dachte ganz ehrlich, das sei ein Scherz-Drehbuch, und [die Showrunner David Benioff und Dan Weiss] hätten jedem ein Fake-Skript geschickt, in dem der eigene Charakter am Ende auf dem Eisernen Thron saß. 'Haha, der war gut, Leute. Oh Shit, es ist doch echt?'"

isaac hempstead-wright gegenüber "entertainment weekly"

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O–M–G. Bild: Giphy

Auch, wenn es unerwartet kam – eine schlechte Wahl war Bran nicht. Findet selbst sein Darsteller.

"Ich denke, er wird einen sehr guten König abgeben. Vielleicht wird dem Volk doch ein gefühlvoller Herrscher fehlen, weil das eine nützliche Eigenschaft eines Königs oder einer Königin sein kann. Gleichzeitig kann man Bran aber auch nie widersprechen. Er weiß schließlich alles."

isaac hempstead-wright gegenüber "entertainment weekly"

Wo er Recht hat, hat er Recht: Bran Stark entdeckte schließlich einige Staffeln zuvor sein verborgenes, magisches Talent und wurde zum Dreiäugigen Raben, der... – was genau kann? Im Detail werden wir das höchstens dann erfahren, wenn George R. R. Martin seine letzten beiden Bücher veröffentlicht. Und wer weiß? In denen erwartet Bran ja vielleicht ein anderes Schicksal.

Denn eigentlich hatte sich sein Darsteller etwas anderes gewünscht.

"Ich bin glücklich damit. Obwohl ich irgendwie schon gerne gestorben wäre und eine coole Todesszene mit einem explodierenden Kopf oder sowas bekommen hätte."

isaac hempstead-wright gegenüber "entertainment weekly"

Und, ähm, vielleicht wäre das Serienfinale dann ein bisschen spektakulärer ausgefallen...

Was meint ihr: Hat Bran den Eisernen Thron verdient? Schreibt's in die Kommentare!

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