Unterhaltung
Bild

Welke (r.) nahm sich am Freitagabend den SPD-Parteitag – und damit auch das neue Führungs-Duo Walter-Borjans (l.) und Esken (m.) vor. Bild: screenshot zdf

"Heute-Show": Welke führt SPD vor – "Faxgerät unter den Parteien"

Jeden Freitagabend zieht Oliver Welke in der "Heute-Show" Bilanz der vergangenen politischen Woche – oder vielmehr veralbert der Moderator beim ZDF die Politiker für alles, was sie so tun, oder eben lassen.

In dieser Woche bekommt die SPD ihr Fett weg. Anlass ist der SPD-Parteitag, auf dem Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans zu den neuen Parteivorsitzenden gewählt wurden und sich außerdem am Freitagabend die große Mehrheit der etwa 600 Delegierten dafür aussprach, zunächst in dem Regierungsbündnis mit CDU und CSU zu bleiben. Dabei hatten sich Esken und Walter-Borjans noch in ihren Bewerbungsreden für mehr soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz stark gemacht und daran gezweifelt, ob das in der GroKo möglich sei. Doch nun geben sie der großen Koalition eine "realistische Chance auf eine Fortsetzung" – "nicht mehr, aber auch nicht weniger".

Welke witzelt:

"Sie werden weiter regieren und sie werden es uns weiter als Opfergang verkaufen. (…) Selbst Juso-Chef Kühnert (…) warnt plötzlich vor einem übereilten GroKo-Aus. Ne, lasst euch mal ruhig Zeit. Ihr seid ja erst bei 14 Prozent – da ist noch eine Menge Luft nach unten."

"Heute-Show": Zweifel an der Zukunft der SPD

Damit liefert die SPD Welke genügend Gründe, die "ausfallende Revolution" in der Partei zum Thema seiner Sendung zu machen. "Jetzt die wirklich schlechte Nachricht: Walter-Borjans und Esken sind möglicherweise auch nur Luftnummern."

Bild

Welke: "Norbert und Saskia. Die hießen doch Norbert und Saskia, oder?" Bild: screenshot zdf

Zunächst muss die bisherige Unbekanntheit des neuen Führungsduos für einen Seitenhieb hinhalten: "Norbert und Saskia. Die hießen doch Norbert und Saskia, oder?", fragt Welke süffisant, nur um dann einen Einspieler vom Parteitag zu zeigen, in dem eine Frau eine Rede hält:

"Norbert und Saskia. Die hießen doch Norbert und Saskia, oder?"

Welke witzelt über das neue SPD-Duo mit seinen alten Rezepten

Auf dem Parteitag der SPD wurde mantra-artig wiederholt, dass es an der Zeit sei, umzudenken. Walter-Borjhans rief gar einen neue Zeit für die Sozialdemokratie aus. Äh, Moment mal? Das dachten sich wohl auch die Macher der "Heute-Show" und griffen noch einmal richtig an:

Welke witzelt:

"Wie haben er und seine Jusos es geschafft, die Wahl zu entscheiden? Das liegt daran, dass man da per Mausklick abstimmen konnte."

Und ein mit dramatischer Musik unterlegter Einspieler in schwarz-weiß-Bildern klärt auf:

"Am 30. November wurde eine Wahl entschieden in der SPD, durch eine winzige Minderheit, die keiner auf dem Zettel hatte: Junge Menschen in der SPD! Angeführt von einem 1,30 Meter großem Guru. Sie können etwas, das alte Menschen nicht können: Einen Computer bedienen. SPD, das Faxgerät unter den Parteien."

Hier kannst du alles nachschauen:

abspielen

Video: YouTube/ZDF heute-show

(hd)

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Sohn von Verona Pooth schämt sich in Pocher-Show: "Ich bin kurz davor, rauszugehen!"

Am Donnerstagabend ging es in der Live-Sendung von Oliver Pocher nicht nur mal wieder um "Influencer-Bratpfannen", wie der Comedian Instagram-Influencer gerne mal nennt, sondern er hatte auch zwei besondere Gäste bei sich: Verona Pooth und ihren Sohn San Diego. Dabei gab die 52-Jährige ihr Debüt als Stand-up-Comedian und räumte mit ein paar Gerüchten auf – weshalb das im Anschluss an die Sendung folgende "Nachtjournal" zu spät senden konnte.

Sohn San Diego macht jetzt mit seiner berühmten …

Artikel lesen
Link zum Artikel