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GNTM Tamara

Tamara wurde für einen großen Job gebucht und bekam viel Kritik. Bild: screenshot ProSieben

"Wenn du's verkackst, läufst du nicht": Designer droht "GNTM"-Kandidatin mit Rausschmiss

Hätte eigentlich schon in der kommenden Woche das Finale stattfinden sollen? Zumindest hatten das viele Fans vermutet, doch eine richtige Ankündigung hatte es seit der Corona-bedingten Absage der großen Finalshow nicht gegeben. Aber nun steht fest: Das Finale findet am 21. Mai statt – dementsprechend wird es kommende Woche das Halbfinale zu sehen geben. Doch Heidi Klums Mädchen wussten davon während der Dreharbeiten zur aktuellen Folge noch nichts. Sie hatten sogar eine andere Vermutung. Und die hatte einen triftigen Grund. Denn am Donnerstag fand zum ersten Mal in der Geschichte von "Germany's next Topmodel" das Cover-Shooting für die "Harper's Bazaar" mit noch sieben Models statt.

Dementsprechend verwirrt waren die Kandidatinnen. Muss mehr als ein Mädchen gehen? "Scheinbar ist es Halbfinale. Was soll das sonst sein, bis jetzt war’s immer so", meint Jacky. Aber sie sollte nicht recht behalten.

Das Cover-Shooting

Für das Cover der "Harper's Bazaar" mussten die Kandidatinnen berühmte Titel der vergangenen Jahre nachstellen. Jacky bekam den Vintage-Look aus den 1950er Jahren verpasst, Anastasia sollte das bekannte Bild von Linda Evangelista von 1992 nachstellen. Kerstin Schneider, Chefredakteurin des Magazins, war schon vor den ersten Fotos begeistert von den Models, sie seien alle besonders, betonte sie. Was soll sie auch anderes sagen...

Jacky war die erste, die vor die Kamera musste. Und sie machte ihre Sache gut. Sie bekam wahnsinnig viel Lob – auch, weil sie mitdachte, wenn es um die Posen ging. "Sie hat großes Potential", meinte auch Kerstin Schneider, denn sie sei sehr wandelbar.

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Jacky bekam viel Lob. Bild: ProSieben/Sven Doornkaat

Auch Tamara sorgte für Begeisterung. Sie sei besonders geeignet für Strecken, für die man ein spezielles Mädchen suche. "Tamara muss man im Auge behalten", meinte Kerstin Schneider.

Weniger begeistert waren sowohl Fotograf als auch die Magazin-Chefin von Larissa. "Auf dem Cover muss sie schon präsenter sein", bemängelte Schneider. Und auch Lijanas Bewertung fiel kritisch aus. Ihr fehle die Wandelbarkeit, meinte Kerstin Schneider. Für sie standen die Favoritinnen schnell fest: Sarah, Maureen und Tamara.

Wiedersehen mit Tränen

Knapp zwei Monate ohne Freunde und Familie – keine leichte Zeit für die "GNTM"-Kandidatinnen. Doch die lange Zeit des Verzichts war vorbei. Nun gab es das langersehnte Wiedersehen. In der Villa warteten die Angehörigen und Freunde auf die angehenden Topmodels. Und so mancher schien mindestens genauso aufs Rampenlicht zu stehen, wie die Kandidatinnen selbst. Keine fünf Minuten in der Villa, hüpfte Anastasias Freund Kenneth in den Pool. Und auch Larissas Freund Mike präsentierte seinen gestählten Körper auf der Luftmatratze vor der Kamera. "Jetzt bin ich abgekühlt, jetzt kann mein heißes Baby kommen", säuselte er – und schon hüpfte Larissa zu ihm in den Pool. Das hatte fast etwas von "Love Island".

Sarah wurde von ihrem Papa überrascht, auf Lijana und Jacky warteten die großen Schwestern. Während der Großteil nach dem Cover-Shooting in der Villa überrascht wurde, kam der Freund von Anastasia kurzerhand ans Set. Tränen waren natürlich auch da garantiert. Und Tamara? Die jettete derweil nach Mailand ...

Drama um Tamara

... denn dort wartete ein Job auf die Wienerin. Sie wurde für die Show von Philipp Plein gebucht und musste direkt nach dem Cover-Shooting in den Flieger steigen. Doch so richtig rund lief es beim Fitting nicht. Wieder waren die Schuhe das Problem. Sie stolperte durch die Garderobe, für den Designer natürlich ein absolutes No-Go. Er droht ihr sogar an, sie in die erste Reihe zu verfrachten, wenn sie den Catwalk nicht stolperfrei meistern kann.

"Wenn du's verkackst, dann läufst du nicht", gab sich der Designer knallhart. Fünf Mal musste Tamara den meterlangen Laufsteg abgehen, eine Runde dauerte knapp neun Minuten. Einige Versuche gingen mächtig schief. Der Befehl, den der Designer in die Kamera gab, war unmissverständlich: Kamera aus! Für Perfektionist Plein muss eben alles perfekt sein.

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Unmissverständliche Geste von Philipp Plein: Kamera aus. Bild: screenshot ProSieben

Trotzdem entschied er am Ende: Tamara darf laufen. Aber nicht etwa, weil sie überzeugen konnte, sondern weil Heidi eine gute Freundin von ihm ist und Tamara mit dem Team extra angereist war. Und es wurde noch niederschmetternder: High Heels waren für sie tabu. Stattdessen gab es flache Schuhe.

War damit der Einzug ins Finale doch in Gefahr?

Ich habe heute leider kein Foto für dich

Beim Entscheidungswalk standen Heidi dieses Mal gleich drei Gastjuroren zur Seite: Kerstin Schneider, Designer August Getty und Supermodel Coco Rocha. Die Mädchen sollte die Haute-Couture-Roben von Designer Getty präsentieren – mit extravaganten Posen. Noch bevor es auf den Laufsteg ging, brach Larissa in Tränen aus. Sie hatte eine Panikattacke. Sie fühlte sich unsicher und das enge Kleid gab ihr den Rest.

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Gleich drei Gastjuroren unterstützten Heidi bei der Entscheidung. Ganz rechts: Topmodel Coco. Bild: ProSieben/Sven Doornkaat

Gastjurorin kritisiert Kandidatin: "Oh Gott, die Welt denkt jetzt, wir Models sind so dumm"

Und natürlich wurde auch nochmal Tamaras Drama in Mailand thematisiert. Philipp Plein hatte Heidi über die Entwicklung per Videobotschaft informiert und die war nicht begeistert. Tamaras Rechtfertigungen machten alles nur noch schlimmer. "Ich kann halt nicht lange in Schuhen stehen. Und dann bin ich beim zweiten Mal runtergefallen und dann meinte er, dass ich nicht walken kann", sagte Tamara zu ihrer Verteidigung über Philipp Plein, der doch gar nicht jeden Walk von ihr gesehen habe.

Am Ende zog sie damit sogar noch den Unmut von Topmodel Coco auf sich, die bemängelte, dass Tamara die ganze Modelzunft als dämlich dastehen lasse.

"Es macht mich wütend, das zu hören", sagte die Gastjurorin. "Wenn ein Mädchen hier reinkommt und sagt: Ich hatte es so wahnsinnig hart wegen meinen Schuhen. Dann denke ich: Oh Gott, die Welt denkt jetzt, wir Models sind so dumm." Denn immerhin sei ihr einziger Job gewesen, auf hohen Schuhen zu laufen – und das habe sie nicht geschafft. Tamara gab zu Protokoll, dass sie sich gerade schlecht erklären könne.

Da wurde auch Heidi sauer am Ende: "Ja, weil es alles keinen Sinn macht, was du erzählst. Wie Coco schon gesagt hat: Du musstest nur in hohen Schuhen laufen und du konntest an diesem Tag nicht darin laufen. Sag doch einfach, wie es war, und fertig. Ich glaube, wir haben genug gehört."

Deshalb war es am Ende auch nicht verwunderlich, dass sie neben Larissa um das Weiterkommen bangen musste – um das Weiterkommen ins Finale? Zumindest waren davon Heidis Mädchen überzeugt.

Letztendlich bekam Tamara aber doch das begehrte Foto. Larissa hingegen ging leer aus.

(jei)

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