Wirtschaft

Du hast noch nicht alle Geschenke? Warum Amazon jetzt keine gute Adresse ist

Noch eine Woche bis Heiligabend. Das ist nicht mehr allzu lang, aber in Zeiten von Onlineshops und Expressversand muss das trotzdem noch keinen Stress bedeuten. Es sei denn, es kommt ein Streik dazwischen – und die Mitarbeiter von Amazon fangen genau damit jetzt an.

Die Gewerkschaft Verdi gab bekannt, dass in der Nacht zu Montag ein mehrtägiger Mitarbeiter-Streik an zwei Standpunkten des Versandhändlers begonnen hat. "Es besteht die Gefahr, dass Weihnachtsgeschenke nicht rechtzeitig ankommen", sagte ein Sprecher der Gewerkschaft der Deutschen-Presse Agentur in der Nacht zum Montag.

Wo gestreikt wird:

Amazon war am frühen Montagmorgen nicht für eine Stellungnahme erreichbar. 

Mit dem Streik wollen die Gewerkschafter Druck machen, damit Arbeitsbedingungen tarifvertraglich geregelt werden. Verdi fordert Amazon seit mehr als fünf Jahren dazu auf, Tarifverhandlungen analog zum Einzel- und Versandhandel zu führen. Das US-Unternehmen lehnt dies ab. Amazon sieht sich als Logistiker und verweist auf eine Bezahlung am oberen Ende dessen, was in der Logistikbranche üblich sei.

(dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • xZocker4life 17.12.2018 07:42
    Highlight Highlight Das gibt es doch nicht. Jedes Jahr auf's neue wird für den Tarifvertrag gekämpft. Und das obwohl der völlig aus dem Himmel gegriffen ist. Die Leute arbeiten in einem Logistikzentrum. Wie kann man da auf die Idee kommen für einen Einzelhandelstarifvertrag zu kämpfen.
    Ich verweise hier auch gerne mal auf die Definition von Wahnsinn: Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.

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